Die Herabstufung Österreichs ist kein Einzelfall, sondern das logische Symptom eines schleichenden Prozesses: Europa verabschiedet sich Schritt für Schritt aus der weltweiten wirtschaftlichen Spitzenliga. Während in den USA und Asien Innovation, Technologie und dynamisches Wachstum vorangetrieben werden, verwalten wir in Europa primär den Mangel.
Wir bremsen uns mit überbordender Bürokratie, lähmenden Regulierungen und einer explodierenden Schuldenlast selbst aus. Die Quittung für diese chronische Reformverweigerung und das schwache Wirtschaftswachstum bekommen wir nun schwarz auf weiß von den Ratingagenturen serviert. Wer im globalen Wettbewerb nicht mehr liefert, verliert eben seine Bestnoten – und langfristig den Anschluss an die Weltspitze. Das Ende der AAA-Ära ist ein unüberhörbarer Weckruf, den die Politik endlich ernst nehmen muss.



