Tag drei nach meiner Schulterverletzung
Heute ist der dritte Tag nach meiner Schulterverletzung beim Krafttraining. Nach dem Aufstehen hatte ich erneut höllische Schmerzen in der Schulter. Thomapyrin und eine halbe Stunde Liegen mit einem Polster unter dem Kreuz taten mir gut. Der Schmerz verschwand dadurch fast vollständig, was mich schließlich dazu bewegte, eine Einheit Gehen mit Stöcken zu absolvieren.
Ich ging meine Standardroute über Wiesen, Schotter, Waldwege und Asphalt. Es war ein strahlend schöner Sommertag, für meinen Geschmack allerdings etwas zu heiß. Während des Gehens beschäftigte mich vor allem die Verletzung und die Frage, welche Folgen sie für mein Training in den nächsten Tagen haben wird.
Wie die Verletzung entstanden ist, habe ich bereits in meinem Beitrag über das Krafttraining vom 08.08.2026 beschrieben. Inzwischen ist klar, dass mich die Schulter länger beschäftigt als zunächst gehofft.
📊 Die wichtigsten Trainingsdaten
1:48:01
Trainingsdauer
702
Kalorien
10,06
Distanz in km
10,44
Ø Pace min/km
193
Höhenmeter
110 bpm
Ø Herzfrequenz
53
Belastungswert
2,7
Aerob
🌤️ Meine Standardroute über unterschiedliche Untergründe
Die heutige Strecke führte mich wieder über meine bekannte Standardroute. Der Wechsel zwischen Wiesen, Schotter, Waldwegen und Asphalt macht diese Runde abwechslungsreicher als eine reine Strecke auf befestigten Wegen.
Insgesamt legte ich 10,06 Kilometer zurück und sammelte dabei 193 Höhenmeter. Garmin zeichnete 13.198 Schritte auf. Die durchschnittliche Schrittfrequenz lag bei 122 Schritten pro Minute, die maximale bei 156.
Trotz der Schulterverletzung konnte ich die Runde absolvieren. Die Stöcke beziehen den Oberkörper zwar in die Bewegung ein, doch nach dem deutlichen Rückgang der Schmerzen am Morgen fühlte ich mich in der Lage, meine Standardroute zu gehen.
📊 Garmin-Auswertung
📈 Datenanalyse
Garmin bewertet die Einheit als leicht aerobes Basistraining. Der aerobe Training Effect von 2,7 wird als Formerhalt eingeordnet. Der anaerobe Wert lag bei 0,0, was zum gleichmäßigen Charakter dieser Ausdauereinheit passt.
Meine durchschnittliche Herzfrequenz betrug 110 Schläge pro Minute, der höchste gemessene Wert lag bei 134. Der Belastungswert von 53 zeigt eine vorhandene, aber nicht außergewöhnlich hohe Trainingsbelastung. Damit war die Einheit deutlich umfangreicher als ein kurzer Spaziergang, ohne zu einer sehr intensiven Belastung zu werden.
Die durchschnittliche Pace lag bei 10:44 Minuten pro Kilometer. In Bewegung waren es durchschnittlich 10:32 Minuten pro Kilometer. Weitere langfristige Auswertungen meiner Trainingswerte sammle ich im Bereich Garmin-Daten und Fortschritt.
Zwischen Bewegung und Sorge um die Schulter

Die Garmin-Werte zeigen eine gleichmäßige Ausdauereinheit, können aber meine Gedanken während dieser Strecke nicht erfassen. Mich beschäftigte vor allem die Frage, wie lange mich die Schulterverletzung noch einschränken wird.
Wahrscheinlich werde ich in den nächsten Tagen kein normales Krafttraining durchführen können, weil ich die Schulter schonen muss. Besonders Brust und Schulter werde ich in dieser Woche nicht mehr belasten. Das fällt mir nicht leicht, erscheint mir angesichts der weiterhin starken Schmerzen aber vernünftig.
Das heutige Gehen war deshalb nicht nur eine Ausdauereinheit. Es war für mich auch eine Möglichkeit, trotz der eingeschränkten Trainingssituation aktiv zu bleiben. Genau solche unterschiedlichen Einheiten gehören zu meinem persönlichen Weg im Bereich Fitness und Disziplin.
💡 Erkenntnis des Tages
Dass die Schmerzen nach der Einnahme der Tablette und dem Liegen fast vollständig verschwanden, war zunächst eine deutliche Erleichterung. Gleichzeitig ist die Verletzung damit natürlich nicht automatisch überstanden.
Während der gesamten Runde blieb im Hinterkopf, dass ich mein Krafttraining wahrscheinlich für einige Tage anpassen oder ganz unterbrechen muss. Heute konnte ich meine Standardroute gehen. Ob und welche Belastung in den kommenden Tagen möglich sein wird, entscheidet sich aber danach, wie sich die Schulter entwickelt.
🔄 Regeneration & Ausblick
Für den Rest dieser Woche werde ich Brust und Schulter nicht mehr belasten. Auch bei anderen Trainingseinheiten werde ich darauf achten müssen, die verletzte Stelle zu schonen.
Wenn es morgen früh nicht deutlich besser ist, werde ich meinen Hausarzt aufsuchen. Im Moment hoffe ich weiterhin, dass sich die Schulter kurzfristig beruhigt. Ein normales Krafttraining kommt für mich aber erst wieder infrage, wenn die Schmerzen es tatsächlich zulassen.




