Trotz Regen hatte ich Lust auf meine Runde
Heute war eigentlich kein besonders einladender Tag für eine Aktivität im Freien. Es regnete, und die Wolken hingen tief über der Landschaft. Trotzdem hatte ich große Lust darauf, meine Runde zu absolvieren.
Also packte ich vorsichtshalber den Regenponcho in die Tasche und ging mit meinen Stöcken los. Während der gesamten Strecke tröpfelte es nur leicht. Der Poncho blieb deshalb bis zum Ende unbenutzt in der Tasche.
Das graue Wetter störte mich nicht. Im Gegenteil: Ich war froh, draußen unterwegs zu sein und meine gewohnte Runde trotz der wenig einladenden Bedingungen durchgezogen zu haben.
📊 Die wichtigsten Trainingsdaten
1:27:11
Trainingsdauer
624
Kalorien
8,92
Distanz in km
9:47
Ø Pace min/km
167
Höhenmeter
116 bpm
Ø Herzfrequenz
51
Belastungswert
2,7
Aerob
🌤️ Rahmenbedingungen

Besonders schnell an meinem persönlichen Kontrollpunkt
Nach ungefähr einer Stunde erreiche ich auf dieser Strecke immer einen bestimmten Punkt, an dem ich auf meine Zwischenzeit schaue. Weil ich die Runde regelmäßig gehe, kann ich dort recht gut einschätzen, wie ich an diesem Tag unterwegs bin.
Heute stellte ich mit einiger Überraschung fest, dass ich diesen Punkt besonders schnell erreicht hatte. Es war eine meiner besten Zwischenzeiten überhaupt. Dabei hatte ich die Einheit nicht mit dem Ziel begonnen, eine bestimmte Zeit zu erreichen. Ich war offenbar einfach gut unterwegs.
Am Ende benötigte ich für die 8,92 Kilometer insgesamt 1:27:11 Stunden. Die durchschnittliche Pace lag bei 9:47 Minuten pro Kilometer. Garmin zeichnete 11.324 Schritte auf, bei einer durchschnittlichen Schrittfrequenz von 128 Schritten pro Minute.
📊 Garmin-Auswertung
📈 Datenanalyse
Garmin ordnet die heutige Einheit als leicht aerobes Basistraining ein. Der aerobe Training Effect lag bei 2,7 und wurde als Formerhalt bewertet. Der anaerobe Wert betrug 0,0. Damit blieb es trotz der guten Geschwindigkeit eine überwiegend gleichmäßige Ausdauereinheit.
Meine durchschnittliche Herzfrequenz lag bei 116 Schlägen pro Minute, der höchste gemessene Wert bei 152. Der Belastungswert betrug 51. Auf der Herzfrequenzkurve sind mehrere Anstiege zu erkennen, die zu den schnelleren Abschnitten und den unterschiedlichen Höhenlagen meiner Runde passen.
Im direkten Vergleich zur Geheinheit vom 19.08. war ich heute auf einer nahezu identischen Distanz 41 Sekunden schneller. Die durchschnittliche Pace verbesserte sich von 9:52 auf 9:47 Minuten pro Kilometer. Das ist nur ein Vergleich zwischen zwei einzelnen Einheiten und noch kein langfristiger Trend. Es passt aber zu meinem Eindruck an der Zwischenstation, dass ich heute besonders gut unterwegs war.
Solche Vergleiche sind für mich der eigentliche Mehrwert meiner Garmin-Daten und Trainingsentwicklung. Das persönliche Gefühl während der Runde lässt sich dadurch mit den tatsächlich aufgezeichneten Werten verbinden.
Stromtherapie und weiterhin starke Schulterschmerzen
Kurz vor meiner heutigen Runde war ich erneut beim Arzt, um die Stromtherapie für meine Schulter zu absolvieren. Auch am elften Tag sind die Schmerzen noch immer deutlich vorhanden.
In der kommenden Woche habe ich einen neuen Termin für eine CT-Untersuchung. Diese soll nach Auskunft meines Arztes nur ungefähr fünf Minuten dauern. Ich hoffe sehr, dass ich diese kürzere Untersuchung durchhalten kann und sie nicht erneut wegen der starken Schmerzen abgebrochen werden muss.
Der erste Versuch mit einer MRT-Untersuchung war gescheitert, weil ich mit den höllischen Schulterschmerzen nicht lange genug ruhig in der Röhre liegen konnte. Umso wichtiger ist es für mich, dass die nächste Untersuchung gelingt und der Ursache meiner Beschwerden endlich genauer nachgegangen werden kann.
Die Verletzung begleitet mich seit dem Krafttraining vom 08.08.2026. Seitdem muss ich mein Training vollständig an die Schulter anpassen.
💡 Erkenntnis des Tages

Das Wetter sah heute zunächst nicht nach einer besonders schönen Einheit aus. Trotzdem packte ich meinen Regenponcho ein und ging los. Am Ende blieb der Poncho in der Tasche, und ich erreichte an meinem persönlichen Kontrollpunkt sogar eine meiner besten Zwischenzeiten.
Für mich zeigt dieser Tag wieder, dass eine gute Einheit nicht immer unter perfekten Bedingungen beginnt. Ich hatte einfach Lust auf meine Runde – und genau daraus entstand heute eine meiner schnelleren Leistungen auf dieser Strecke.
🔄 Regeneration & Ausblick
Solange die Schulterschmerzen so deutlich vorhanden sind, bleibt Krafttraining für mich weiterhin ausgeschlossen. Ich werde deshalb bei Gehen und passenden Cardioeinheiten bleiben und die Schulter möglichst wenig belasten.
Mein nächster wichtiger Schritt ist die CT-Untersuchung in der kommenden Woche. Ich hoffe, dass ich die kurze Untersuchungsdauer diesmal durchhalten kann und anschließend endlich mehr Klarheit darüber bekomme, weshalb die Schmerzen auch nach elf Tagen noch immer so stark sind.




