Gehen mit Stöcken am 23.08.2026 – 13 Kilometer an einem wunderschönen Sonntagmorgen

Cardio Training des Tages

Ein Genuss diese Nordic-Walking Einheit

Heute Morgen zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite. Der Himmel war wolkenlos, die Sonne schien und auf den Wiesen lag noch der Tau. Gleichzeitig war es mit knapp 13 Grad noch sehr frisch. Für mich war das eine wunderbare Kulisse, um eine längere Einheit Gehen mit Stöcken zu absolvieren.

Ich entschied mich heute bewusst für die etwas längere Variante meiner üblichen Strecke. Auch diesmal waren wieder alle Bodenverhältnisse dabei: Wiesen, Schotter, Waldwege und Asphalt.

Dabei stand nicht im Vordergrund, meinen Puls möglichst weit nach oben zu treiben. Heute wollte ich vor allem Kilometer und Schritte sammeln. Mein Gedanke war einfach, möglichst lange in Bewegung zu bleiben.

📊 Die wichtigsten Trainingsdaten

2:17:50

Trainingsdauer

877

Kalorien

13,07

Distanz in km

10,33

Ø Pace min/km

229

Höhenmeter

107 bpm

Ø Herzfrequenz

60

Belastungswert

2,9

Aerob

🌤️ Mehr als zwei Stunden ohne Pause unterwegs

gehen mit stöcken am 23 08 2026

Die längere Variante meiner Strecke führte mich heute über insgesamt 13,07 Kilometer und 229 Höhenmeter. Garmin zeichnete dabei 17.162 Schritte auf. Meine durchschnittliche Schrittfrequenz lag bei 124 Schritten pro Minute.

Ich ging die komplette Strecke ohne richtige Pause durch. Nur an zwei Brunnen blieb ich jeweils ganz kurz stehen, um zwei Schluck Wasser zu trinken. Die geringe Differenz von lediglich 48 Sekunden zwischen der gesamten Dauer und der Zeit in Bewegung bestätigt, dass ich praktisch durchgehend unterwegs war.

Nach etwas mehr als zwei Stunden und 15 Minuten erreichte ich wieder meinen Ausgangspunkt. Dort gönnte ich mir erst einmal eine kurze Pause. Ich hatte das Gefühl, dass ich mit etwas mehr Wasser und einem mitgenommenen Proteinriegel durchaus noch ein Stück weiter hätte marschieren können.

Für heute reichten mir die gut 13 Kilometer allerdings vollkommen. Es ging schließlich nicht darum, eine möglichst extreme Distanz zu erreichen, sondern lange und gleichmäßig in Bewegung zu bleiben.

📊 Garmin-Auswertung

gehen 23 08 2026 1
gehen 23 08 2026 2

📈 Datenanalyse

Garmin bewertet die heutige Runde als leicht aerobes Basistraining. Der aerobe Training Effect lag bei 2,9 und wurde als Formerhalt eingeordnet. Der anaerobe Wert betrug 0,0. Diese Auswertung passt sehr gut zu meinem heutigen Ziel.

Meine durchschnittliche Herzfrequenz lag bei 107 Schlägen pro Minute, der höchste gemessene Wert bei 137. Obwohl ich mehr als zwei Stunden unterwegs war und 229 Höhenmeter zurücklegte, blieb die Belastung über weite Strecken moderat.

Der Belastungswert von 60 lag nur etwas höher als bei meinen kürzeren Geheinheiten. Das zeigt, dass heute vor allem die Dauer und die zurückgelegte Strecke den Trainingsreiz ausmachten – nicht eine besonders hohe Intensität.

Garmin schätzte meinen Schweißverlust auf 1.206 Milliliter. Da ich unterwegs nur wenige Schlucke Wasser getrunken hatte, war das Auffüllen der Flüssigkeit nach der Rückkehr für mich besonders wichtig.

Solche unterschiedlichen Einheiten gehören zu meiner langfristigen Dokumentation der Garmin-Daten und Trainingsentwicklung. Heute ging es weniger um Geschwindigkeit als um 17.162 Schritte und mehr als zwei Stunden Bewegung.

Bewegung, Bewegung, Bewegung

Während der Runde dachte ich an Charly, einen Bergführer aus Nauders. Wenn wir uns unterhalten, sagt er immer wieder: „Bewegung, Bewegung, Bewegung.“

Dieser einfache Satz ging mir heute lange durch den Kopf. Regelmäßige Bewegung gehört für mich zu den wichtigsten Dingen, um meinen Körper aktiv zu halten. Gerade jetzt, wo ich wegen meiner Schulterverletzung noch immer kein Krafttraining durchführen kann, haben das Gehen und meine Einheiten auf dem Indoor-Bike eine besondere Bedeutung.

Sie ersetzen für mich das Krafttraining nicht. Sie sorgen aber dafür, dass ich trotz der Verletzung nicht vollkommen untätig werde. Heute bedeutete das: mehr als zwei Stunden ohne Pause gehen, 13 Kilometer zurücklegen und dabei die wunderschöne morgendliche Landschaft genießen.

Die Schulter bleibt vor allem morgens ein Problem

Die Schulterschmerzen sind nach dem Aufstehen weiterhin am stärksten. Wenn ich mich anschließend für kurze Zeit auf meine harte Couch lege, werden sie etwas erträglicher.

Während des Gehens oder beim Indoor-Cycling spüre ich dagegen keinerlei Schmerzen. Das macht diese beiden Aktivitäten derzeit zu meinen wichtigsten Trainingsmöglichkeiten. Trotzdem weiß ich, dass die Beschwerdefreiheit während dieser Einheiten nicht automatisch bedeutet, dass die Schulter bereits ausgeheilt ist.

Seit dem Krafttraining vom 08.08.2026 muss ich mein gesamtes Training an die Verletzung anpassen. Bis endlich mehr Klarheit über die Ursache besteht, werde ich daran nichts überstürzen.

💡 Erkenntnis des Tages

Heute ging es nicht um eine Bestzeit und nicht darum, den Puls möglichst weit nach oben zu treiben. Entscheidend waren die Kilometer, die Schritte und die lange Zeit in Bewegung.

Charlys Satz passte deshalb perfekt zu dieser Einheit: Bewegung, Bewegung, Bewegung. Mehr als zwei Stunden durchzugehen, ohne dabei eine hohe Intensität erzwingen zu wollen, war heute genau die Form von Training, die ich machen wollte.

🔄 Regeneration & Ausblick

Die Belastung war Nach 13,07 Kilometern und mehr als zwei Stunden Bewegung steht zunächst die Erholung im Vordergrund. Dazu gehört für mich heute vor allem, wieder ausreichend zu trinken und meinem Körper etwas Ruhe zu geben.

Wie das nächste Training aussieht, hängt weiterhin von meiner Schulter ab. Solange Krafttraining nicht möglich ist, werde ich Gehen, Laufband und Indoor-Cycling als Alternativen nutzen. Beide ermöglichen mir, in Bewegung zu bleiben und meinen Weg im Bereich Fitness und Disziplin fortzusetzen. Ich habe mir ja neue Laufschuhe gekauft, die warten auf den ersten Einsatz. Doch solange das Wetter draußen so schön ist, werden sie sich noch ein wenig gedulden müssen.

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