☁️ Eigentlich sah es nach Regen aus – mein Schrittziel wollte ich trotzdem erreichen
Dunkle Wolken am Himmel und jederzeit die Möglichkeit, dass es zu regnen beginnt: Eigentlich kein Wetter, bei dem man unbedingt zu einer längeren Runde aufbrechen möchte. Trotzdem wollte ich heute hinaus. Mein Ziel waren keine besondere Geschwindigkeit und keine neue Bestleistung, sondern einfach meine 10.000 Schritte – ganz nach dem Motto: Bewegung, Bewegung, Bewegung.
Vorsichtshalber packte ich meinen Regenponcho ein und ging mit den Stöcken los. Gebraucht habe ich ihn am Ende nicht. Es blieb trocken und aus der geplanten Bewegungsrunde wurde eine schöne Tour, bei der ich viel Zeit zum Nachdenken hatte.
📊 Die wichtigsten Trainingsdaten
⏱️1:27:21
Trainingsdauer
🔥583
🔥583Kalorien
🚶8,48
🚶8,48Distanz in km
🥾10:18
🥾10:18Ø Pace min/km
⛰️134
⛰️134Höhenmeter
❤️112
❤️112Ø Herzfrequenz bpm
📊40
📊40Belastungswert
🫁2.3
🫁2.3Aerober Training Effect
🚶 Eine ruhige Bewegungsrunde mit den Stöcken
Im Mittelpunkt stand heute von Anfang an das Schrittziel. Mit insgesamt 10.910 Schritten habe ich die angepeilten 10.000 Schritte erreicht und sogar etwas überschritten. Daraus wurden 8,48 Kilometer, die ich in knapp eineinhalb Stunden zurücklegte.
Zwischen der gesamten Zeit und der reinen Bewegungszeit liegen lediglich 46 Sekunden. Ich war somit nahezu durchgehend unterwegs. Das Tempo blieb über weite Teile der Runde recht gleichmäßig, auch wenn die Strecke mit insgesamt 134 Höhenmetern nicht vollkommen eben war.
Es war keine Tour, auf der ich mich bewusst unter Leistungsdruck setzte. Gerade dadurch hatte ich viel Zeit für meine Gedanken. Auch solche Einheiten gehören für mich zu Fitness und Disziplin: hinausgehen, sich bewegen und das geplante Ziel erreichen.
📊 Garmin-Auswertung
📈 Datenanalyse
Garmin ordnet die Aktivität dem Bereich „Basis – leicht aerob“ zu. Der aerobe Training Effect von 2,3 wird als Formerhalt bewertet. Der anaerobe Wert liegt bei 0,0 und der Belastungswert bei 40.
Meine durchschnittliche Herzfrequenz betrug 112 Schläge pro Minute, der höchste gemessene Wert lag bei 133. Die Herzfrequenzkurve zeigt dabei mehrere Anstiege, blieb insgesamt jedoch in einem vergleichsweise gleichmäßigen Bereich.
Mit einer durchschnittlichen Pace von 10:18 Minuten pro Kilometer war ich zügig unterwegs, ohne aus der heutigen Runde ein besonders hartes Training zu machen. Die Garmin-Daten passen damit gut zu meinem eigenen Eindruck: eine längere, gleichmäßige Bewegungseinheit und kein Tag für Rekorde.
Wie sich solche einzelnen Aktivitäten im Laufe der Zeit zu einem größeren Bild zusammensetzen, halte ich in meiner Übersicht zu den Garmin-Daten und meiner Trainingsentwicklung fest.
🔍 Mein Schrittziel erreicht, ohne die Belastung unnötig hochzutreiben
Die gestrige Laufbandeinheit und vor allem die lange Mountainbiketour vom Donnerstag steckten zeitlich noch nicht weit zurück. Deshalb war es heute passend, einfach Kilometer und Schritte zu sammeln.
Die 10.910 Schritte zeigen, dass ich mein persönliches Tagesziel erreicht habe. Gleichzeitig fiel die gemessene Belastung mit einem Wert von 40 deutlich zurückhaltender aus als bei meinen fordernden Cardioeinheiten. Für mich war das heute genau die richtige Verbindung: aktiv bleiben, aber nicht schon wieder auf eine neue Höchstleistung aus sein.
💭 Meine Gedanken waren auch bei der Schulter
Während des Gehens hatte ich viel Zeit, über meine Schulterverletzung nachzudenken. Obwohl die Cortisoninfusionen eine deutliche Verbesserung gebracht haben, sind die Schmerzen leider noch nicht vollständig verschwunden. Besonders in der Nacht, beim Aufwachen und am Morgen machen sie sich weiterhin bemerkbar.
Am Montag möchte ich deshalb meinen Hausarzt fragen, ob er mir Physiotherapie verordnen kann. Nach den bisherigen Untersuchungen und Behandlungen möchte ich wissen, welche weiteren Möglichkeiten es gibt, damit die verbleibenden Beschwerden hoffentlich ebenfalls zurückgehen.
Die Vorgeschichte der Verletzung habe ich bereits in meinem Bericht über das Krafttraining und die dabei aufgetretenen Schulterschmerzen festgehalten.
🌿 Ausblick und Regeneration
Die heutige Runde hat ihr Ziel erfüllt: Ich war an der frischen Luft, habe mich bewegt und mehr als 10.000 Schritte gesammelt. Dass der Regenponcho die ganze Zeit eingepackt bleiben konnte, machte die Sache noch angenehmer.
Jetzt warte ich den Termin bei meinem Hausarzt am Montag ab. Solange die Schulter besonders nachts und morgens noch schmerzt, bleibt die Rückkehr zum Krafttraining weiterhin offen. Bis dahin bin ich froh, dass ich mich mit Cardioeinheiten und solchen ruhigeren Bewegungstouren trotzdem regelmäßig fit halten kann.





