Laufbandtraining am 25.08.2026 – sechs Kilometer am Stück mit neuen Laufschuhen

Cardio Training des Tages

Kurze Einheit sehr zufrieden abgeschlossen

Nach elf Tagen stand heute wieder einmal Laufbandtraining auf dem Programm. Da es draußen regnete, passte der Zeitpunkt perfekt, um meine neuen Laufschuhe zu testen. Ich habe sie ausschließlich für das Training auf dem Laufband gekauft, heute absolvierten sie ihre erste Einheit.

Mein Ziel war eine kurze, aber fordernde Session. Mehr als sechs Kilometer und ungefähr 40 Minuten sollten es nicht werden. Nach zwei Minuten schnellem Gehen mit 8 km/h stellte ich das Laufband auf 9 km/h und begann zu laufen.

Die letzten 500 Meter erhöhte ich das Tempo noch einmal. Davon lief ich 300 Meter als Sprint mit 13,5 km/h. Danach war die Einheit beendet – und ich war sehr zufrieden.

📊 Die wichtigsten Trainingsdaten

40:24

Trainingsdauer

361

Kalorien

6,00

Distanz in km

6:44

Ø Pace min/km

13,5

Max. Pace km/h

129 bpm

Ø Herzfrequenz

2.8

Aerob

59

Belastungswert

🔄 Der erste Test meiner neuen Laufschuhe

Meine neuen Laufschuhe fühlten sich bei ihrer ersten Laufbandeinheit gut an. Genau für diesen Zweck habe ich sie gekauft, und heute konnten sie erstmals zeigen, ob diese Entscheidung richtig war.

Nach den zwei Minuten schnellen Gehens lief ich den Hauptteil der Einheit bei einer Laufbandeinstellung von 9 km/h. Im letzten Abschnitt zog ich das Tempo noch einmal an und stellte für den 300-Meter-Sprint auf 13,5 km/h.

Die geplanten sechs Kilometer erreichte ich nach 40:24 Minuten. Damit lag ich nur 24 Sekunden über meinem vorher gesetzten Zeitrahmen. Für mich passte das sehr gut zu meinem Ziel einer kurzen, aber trotzdem fordernden Einheit.

Garmins automatische Laufen-/Gehen-Erkennung weist 27:30 Minuten Laufzeit und 12:34 Minuten Gehzeit aus. Das stimmt allerdings nicht mit meinem tatsächlichen Ablauf auf dem Laufband überein. Nach den ersten zwei Minuten schnellen Gehens blieb das Laufband bei 9 km/h eingestellt und ich lief bis zum Schlusssprint weiter. Deshalb halte ich für diesen Trainingsbericht meinen tatsächlichen Ablauf fest und kennzeichne die abweichende Garmin-Erkennung ausdrücklich.

Sechs Kilometer, die früher kaum vorstellbar waren

Ich hätte mir vor einigen Jahren nicht vorstellen können, einmal sechs Kilometer praktisch durchgehend laufen zu können. Genau solche Erlebnisse motivieren mich immer wieder dazu, weiterzumachen, mich zu steigern und besser zu werden.

Dabei geht es nicht nur um die heutige Zeit oder die sechs Kilometer. Entscheidend ist für mich der Blick zurück. Was früher kaum vorstellbar erschien, ist heute ein Training, das ich mir bewusst vornehme und auch durchziehe.

Solche Momente zeigen mir, dass sich die vielen einzelnen Einheiten irgendwann bemerkbar machen. Ich hoffe, der liebe Gott da oben schenkt mir für das alles noch ein paar zusätzliche Jahre. An Motivation, diese Jahre aktiv zu nutzen, fehlt es mir jedenfalls nicht.

📊 Garmin-Auswertung

laufband 2026 08 25 01
laufband 2026 08 25 02

📈 Datenanalyse

Garmin bewertet die heutige Einheit als leicht aerobes Basistraining. Der aerobe Training Effect lag bei 2,8 und wurde als Formerhalt eingeordnet. Der anaerobe Wert betrug 0,0. Der kurze Sprint am Ende war damit nicht lang genug, um in der Gesamtauswertung einen erkennbaren anaeroben Trainingsreiz zu erzeugen.

Meine durchschnittliche Herzfrequenz lag bei 129 Schlägen pro Minute, der höchste gemessene Wert bei 153. In den ersten Minuten stieg die Herzfrequenz deutlich an. Danach fiel sie zunächst ab und erhöhte sich im weiteren Verlauf wieder langsam. Beim Schlusssprint ist zum Ende noch einmal ein klarer Anstieg zu erkennen.

Der Belastungswert lag bei 59. Die Stamina sank von 100 Prozent zu Beginn auf 88 Prozent am Ende. Damit war die Einheit fordernd, ließ aber noch erkennbare Reserven übrig.

Garmin ermittelte außerdem eine durchschnittliche Schrittlänge von 1,15 Metern und eine durchschnittliche Bodenkontaktzeit von 300 Millisekunden. Diese Werte möchte ich zunächst nur dokumentieren. Ob sich daraus eine Entwicklung ableiten lässt, wird sich erst durch weitere vergleichbare Laufbandeinheiten zeigen.

Die langfristige Einordnung solcher Werte gehört in meine Übersicht der Garmin-Daten und Trainingsentwicklung.

💡 Die vielen Cardioeinheiten machen sich bemerkbar

laufbandtraining 25 08 2026

Heute fiel mir zusätzlich auf, dass mir die Garmin-App einen merklich gestiegenen Ausdauerwert anzeigt. Durch die verletzungsbedingte Pause beim Krafttraining absolviere ich derzeit fast täglich eine Cardioeinheit. Offenbar macht sich diese Umstellung inzwischen bei meiner Ausdauer bemerkbar.

Das ist für mich eine der positiven Seiten dieser ansonsten ärgerlichen Zwangspause. Ich kann momentan keine Gewichte bewegen, aber ich bleibe aktiv und entwickle mich in einem anderen Bereich weiter.

Wenn ich wieder Krafttraining machen kann, möchte ich eine gute Balance finden. Mir geht es nicht nur darum, weitere Muskeln aufzubauen. Ich möchte gleichzeitig meine Ausdauer verbessern und den aktuellen Fortschritt nicht wieder verlieren.

Ob dafür vier Krafttrainingseinheiten und zwei Cardioeinheiten pro Woche richtig sind oder vielleicht drei Kraft- und drei Cardioeinheiten besser zu mir passen, weiß ich noch nicht. Das möchte ich später auch mit dem Fitnesstrainer besprechen, den ich nach der Heilung meiner Schulter aufsuchen will.

Supersätze als mögliche Verbindung von Kraft und Ausdauer

Eine weitere Überlegung sind Supersätze beim Krafttraining. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schnell sie mich außer Atem bringen. Ich habe sie schon länger nicht mehr gemacht, weil sie wirklich anstrengend sind und bei mir kaum länger als eine halbe Stunde durchzuhalten waren.

Vielleicht können sie später wieder einen Platz in meinem Trainingsplan bekommen. Zunächst möchte ich aber die richtige Übungsausführung überprüfen lassen und herausfinden, welche Aufteilung aus Kraft- und Cardiotraining langfristig zu mir passt.

Ich möchte nach der Verletzung nicht einfach möglichst schnell zum alten Plan zurückkehren. Der Wiedereinstieg soll mir vielmehr helfen, mein gesamtes Training sinnvoller aufzubauen.

💡 Erkenntnis des Tages

Die sechs Kilometer waren heute mehr als nur eine kurze Laufbandeinheit. Sie zeigten mir, wie sehr sich meine Ausdauer im Laufe der Zeit verändert hat.

Vor einigen Jahren hätte ich mir eine solche Strecke nicht zugetraut. Heute lief ich sie nach einem kurzen Aufwärmen durch und konnte am Ende sogar noch einen Sprint einbauen. Genau diese persönlichen Fortschritte sind es, die mich immer wieder motivieren.

Gleichzeitig zeigt mir der gestiegene Garmin-Ausdauerwert, dass die vielen Cardioeinheiten während meiner Krafttrainingspause nicht wirkungslos bleiben. Aus einer unfreiwilligen Situation entsteht damit zumindest eine Entwicklung, auf der ich später weiter aufbauen kann.

🔄 Regeneration & Ausblick

Morgen habe ich den Termin beim Radiologen für die CT-Untersuchung. Die MRT-Untersuchung musste wegen meiner starken Schmerzen abgebrochen werden. Ich hoffe sehr, dass die deutlich kürzere CT diesmal gelingt und ich anschließend möglichst schnell eine Diagnose erhalte.

Nach mehr als zwei Wochen möchte ich endlich erfahren, woher die anhaltenden Schulterschmerzen kommen. Erst wenn die Ursache geklärt und die Schulter wieder belastbar ist, kann ich vernünftig über den Wiedereinstieg ins Krafttraining nachdenken.

Bis dahin bleibe ich bei meinen Cardioeinheiten. Das heutige Laufbandtraining war dafür ein weiterer guter Schritt – und zugleich eine Erinnerung daran, wie viel sich mit regelmäßiger Bewegung im Laufe der Jahre verändern kann.

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