Am Morgen zog es mich wieder in die Natur
Nach der gestrigen Mountainbike-Tour über 35 Kilometer ging es heute bereits um 7:20 Uhr wieder hinaus. Diesmal nahm ich meine Stöcke und machte mich auf den Weg in Richtung Fernpass.
Es zog mich einfach erneut in die Natur. Genau diese Kombination aus Bewegung, Kondition und der anschließenden Auswertung meiner Garmin-Daten motiviert mich immer wieder dazu, weiterzumachen und besser zu werden.
Die Bedingungen waren nahezu ideal. Bei 17 Grad war es angenehm kühl. Die Luftfeuchtigkeit war zwar etwas höher, stellte bei dieser Temperatur aber kein Problem dar.
📊 Die wichtigsten Trainingsdaten
2:52:33
Trainingsdauer
1.110
Kalorien
15,04
Distanz in km
11:29
Ø Pace min/km
464
Höhenmeter
113 bpm
Ø Herzfrequenz
106
Belastungswert
3,1
Aerob
🌤️ Eine anspruchsvolle Strecke mit extremer Steigung
Die heutige Tour war mit 15,04 Kilometern und 464 Höhenmetern deutlich anspruchsvoller als meine üblichen Runden. Der höchste Punkt lag laut Garmin auf 1.220 Metern.
Ein Abschnitt hat es besonders in sich: eine ungefähr einen Kilometer lange, extreme Steigung. Dort heißt es für mich, den Kriechgang einzulegen und mit kleinen Schritten weiterzugehen. Mein Ziel ist es, die Steigung gleichmäßig zu bewältigen und den Puls nicht unnötig weit nach oben zu treiben.
Ganz vermeiden lässt sich eine hohe Belastung an dieser Stelle natürlich nicht. Die Herzfrequenzkurve zeigt im Bereich der stärksten Steigung einen deutlichen Ausschlag. Garmin erfasste heute einen maximalen Wert von 172 Schlägen pro Minute.
Über die gesamte Tour lag meine durchschnittliche Herzfrequenz dagegen nur bei 113. Das zeigt, dass die hohe Belastung auf einen relativ kurzen Abschnitt begrenzt blieb und ich den überwiegenden Teil der Strecke deutlich ruhiger absolvierte.
🌲Fast allein auf dem Fernpass unterwegs
Das Schöne an dieser frühen Uhrzeit ist die Ruhe. Heute begegneten mir praktisch keine Mountainbiker oder Wanderer. Ich konnte die Strecke und die Natur fast vollständig für mich allein genießen.
Gerade auf einer längeren und anstrengenden Tour ist diese Ruhe für mich etwas Besonderes. Keine überfüllten Wege, kein ständiges Ausweichen und keine Ablenkung – nur die Landschaft, meine Schritte und der Weg vor mir.
Zwei kurze Pausen von jeweils ungefähr fünf Minuten reichten mir aus. Etwas Wasser und ein Proteinriegel waren meine Verpflegung für unterwegs. Danach ging es jeweils ohne längere Unterbrechung weiter.
Garmin erfasste eine reine Bewegungszeit von 2:47:29 Stunden. Die verstrichene Gesamtzeit betrug 3:04:31 Stunden. Diese Differenz passt zu meinen beiden Pausen und den kurzen Unterbrechungen während der Tour.
📊 Garmin-Auswertung
📈 Datenanalyse
Garmin bewertet die heutige Aktivität als leicht aerobes Basistraining. Der aerobe Training Effect lag bei 3,1 und wird als positive Auswirkung auf meine aerobe Fitness eingeordnet.
Anders als bei vielen meiner gleichmäßigeren Geheinheiten zeigte Garmin heute zusätzlich einen anaeroben Training Effect von 2,1. Dieser wurde als Formerhalt bewertet. Die starke Steigung und die damit verbundenen Belastungsspitzen dürften dabei eine wesentliche Rolle gespielt haben.
Der Belastungswert lag bei 106 und damit deutlich höher als bei meinen üblichen kürzeren Runden. Das passt zur Kombination aus fast drei Stunden Trainingszeit, 15 Kilometern und 464 Höhenmetern.
Insgesamt zeichnete Garmin 20.368 Schritte auf. Die durchschnittliche Schrittfrequenz lag bei 113 Schritten pro Minute, die maximale bei 160. Meine durchschnittliche Pace betrug 11:29 Minuten pro Kilometer. Angesichts der langen Steigung und des Höhenprofils war das Tempo heute nicht der entscheidende Wert.
Solche Einheiten sind ein wichtiger Bestandteil meiner langfristigen Dokumentation der Garmin-Daten und Trainingsentwicklung.
💡 Wenn Sport und Daten zusammenkommen
Die Auswertung meiner sportlichen Aktivitäten bringt mir inzwischen sehr viel und macht mir richtig Spaß. Fortschritte, aber auch Rückschläge, werden durch die aufgezeichneten Daten sehr klar sichtbar.
Früher hätte ich nach einer solchen Tour hauptsächlich gewusst, dass sie lang und anstrengend war. Heute kann ich zusätzlich sehen, wie viele Kilometer und Höhenmeter ich zurückgelegt habe, wie sich meine Herzfrequenz entwickelte und welche Trainingswirkung Garmin daraus ableitet.
Natürlich ist nicht jeder einzelne Messwert perfekt. Trotzdem eröffnet diese technische Entwicklung Möglichkeiten, die vor einigen Jahren für einen normalen Freizeitsportler kaum vorstellbar waren.
Für mich entsteht daraus eine zusätzliche Motivation. Ich bewege mich nicht nur gerne, sondern kann anschließend nachvollziehen, was bei der Einheit tatsächlich passiert ist. Genau diese Verbindung aus Sport, Daten und persönlichem Körpergefühl gehört inzwischen fest zu meinem Training.
🏔️ Kilometer und Höhenmeter nach der gestrigen Mountainbike-Tour
Dass ich die heutige Fernpass-Runde direkt am Tag nach einer 35 Kilometer langen Mountainbike-Tour absolvieren konnte, werte ich ebenfalls als positives Zeichen für meine Ausdauer.
Meine Beine hatten gestern bereits fast zwei Stunden auf dem Mountainbike gearbeitet. Heute kamen weitere 15 Kilometer zu Fuß und mehr als 20.000 Schritte hinzu. Trotzdem ließ sich die anspruchsvolle Strecke gut bewältigen.
Ich wollte heute keine Bestzeit erzwingen. Entscheidend war, die längere Tour mit ihrer starken Steigung kontrolliert durchzugehen und dabei die Natur zu genießen.
💡 Erkenntnis des Tages

Heute wurde mir erneut bewusst, wie sehr mich die Kombination aus Bewegung und Daten motiviert. Die Natur sorgt dafür, dass ich überhaupt hinauswill. Garmin zeigt mir anschließend, was ich tatsächlich geleistet habe.
Die 15,04 Kilometer, 464 Höhenmeter und mehr als 20.000 Schritte sind greifbare Ergebnisse. Das gute Gefühl nach der Rückkehr lässt sich dagegen nicht vollständig in Zahlen ausdrücken.
Um 10 Uhr bereits wieder zu Hause zu sein und zu wissen, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon eine anspruchsvolle Tour absolviert hatte, war ein richtig gutes Gefühl.
🔄 Regeneration & Ausblick
Nach der gestrigen Mountainbike-Tour und der heutigen Fernpass-Runde haben meine Beine innerhalb von zwei Tagen einiges geleistet. Jetzt gehört deshalb auch die Erholung zum Training.
Für die nächsten Einheiten werde ich wieder danach entscheiden, wie sich mein Körper anfühlt. Die heutige Tour hat mir gezeigt, dass meine Ausdauer auch bei längeren Strecken und deutlichen Höhenmetern gut mitspielt.
Die Verbindung aus Natur, Bewegung und Garmin-Auswertung bleibt damit ein wichtiger Teil meines Weges im Bereich Fitness und Disziplin.




