🚴 So weit bin ich mit dem Mountainbike noch nie gefahren
Heute war ich bereits um 08:06 Uhr startklar für meine bisher längste Mountainbiketour. Am frühen Morgen war es noch sehr kühl und frisch. Deshalb zog ich mich warm an, packte einen Proteinriegel, eine Banane und ausreichend Wasser in meinen Rucksack und machte mich auf den Weg.
Bei dieser Tour ging es mir vor allem darum, Kilometer zu sammeln. Rund 90 Prozent der Strecke führten über Asphalt. Schwierige Waldwege oder technische Passagen standen heute nicht im Vordergrund. Ich wollte möglichst gleichmäßig fahren und sehen, wie weit mich meine durch die vielen Cardioeinheiten verbesserte Ausdauer inzwischen trägt.
Am Ende waren es 62,96 Kilometer – meine bisher längste mit Garmin aufgezeichnete Tour. Darauf bin ich wirklich stolz. Gleichzeitig war ich nach der Rückkehr aber auch total platt.
📊 Die wichtigsten Trainingsdaten
3:17:16
Trainingsdauer
1246
Kalorien
62,96
Distanz in km
19,02
Ø Pace km/h
475
Höhenmeter
118 bpm
Ø Herzfrequenz
104
Belastungswert
2,2
Aerob
🛣️ Kilometer sammeln auf einer überwiegend asphaltierten Strecke
Auf dem Hinweg konnte ich meinen Rhythmus gut halten. Die überwiegend asphaltierte Strecke war ideal, um gleichmäßig in die Pedale zu treten und Kilometer zu machen.
Am Ziel beziehungsweise ungefähr bei der Hälfte der Tour legte ich eine Pause von rund 15 Minuten ein. Dort stärkte ich mich mit meinem mitgebrachten Proviant, bevor ich mich wieder auf den Rückweg machte. Später folgte noch eine zweite Pause von etwas mehr als zehn Minuten.
Garmin zeigt eine verstrichene Zeit von 3:38:37 Stunden und eine reine Bewegungszeit von 3:17:03 Stunden. Die Differenz von gut 21 Minuten passt ungefähr zu meinen beiden Unterbrechungen. Die Uhr hat also tatsächlich fast nur dann gestoppt, wenn auch ich eine Pause eingelegt hatte.
📊 Garmin-Auswertung
📈 Datenanalyse
Garmin zeichnete heute 62,96 Kilometer auf und erkannte die Einheit als meine bisher längste Tour. Mein vorheriger gespeicherter Bestwert lag bei 61,8 Kilometern aus dem August 2023. Diesen Wert habe ich heute um 1,16 Kilometer übertroffen.
Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 19,2 km/h war ich über mehr als drei Stunden recht gleichmäßig unterwegs. Die maximale Geschwindigkeit lag bei 41,0 km/h. Hinzu kamen insgesamt 475 Höhenmeter im Anstieg.
Als hauptsächlichen Trainingseffekt ordnete Garmin die Einheit dem Bereich „Basis – leicht aerob“ zu. Der aerobe Wert von 3,0 zeigt eine Auswirkung auf meine Ausdauerbasis. Dazu kam ein anaerober Wert von 2,2, den Garmin als Formerhalt einstuft.
Meine durchschnittliche Herzfrequenz lag bei 118 Schlägen pro Minute. Der gemessene Höchstwert betrug 171 Schläge. Über den gesamten Verlauf blieb die Herzfrequenz laut Kurve jedoch überwiegend in einem wesentlich niedrigeren Bereich.
Wie ich solche Werte langfristig nutze und miteinander vergleiche, beschreibe ich auch in meinem Beitrag über die Garmin-Daten und meine Trainingsentwicklung.
🔍 Was die Zahlen über die heutige Belastung zeigen
Garmin berechnete einen Belastungswert von 104. Meine Stamina sank im Verlauf der Tour von 100 auf 39 Prozent, der niedrigste gemessene Wert lag bei 27 Prozent. Das passt gut zu meinem eigenen Eindruck: Ich konnte die Strecke bewältigen, war am Ende aber wirklich leer.
Die letzten zweieinhalb Wochen mit den vielen Cardioeinheiten haben sich aus meiner Sicht bemerkbar gemacht. Noch vor einiger Zeit hätte ich nicht gewusst, wie mein Körper auf eine Strecke von mehr als 60 Kilometern reagiert. Heute konnte ich sie mit einer gleichmäßigen Durchschnittsgeschwindigkeit bewältigen und dabei einen neuen persönlichen Distanzrekord aufstellen.
Trotzdem zeigte mir mein Körper nach der Ankunft deutlich, dass diese Tour keine gewöhnliche Trainingsrunde war. Die 62,96 Kilometer, die Fahrzeit von mehr als drei Stunden und die 475 Höhenmeter haben ihre Spuren hinterlassen.
🏆 Meine Erkenntnis des Tages
Der heutige Rekord freut mich sehr. Nicht nur wegen der Zahl auf dem Display, sondern weil er mir zeigt, dass die vielen Cardioeinheiten während meiner Pause vom Krafttraining nicht umsonst waren. Meine Beine und meine Ausdauer haben von dieser Zeit profitiert.
Ich habe heute aber auch gemerkt, dass es nach einer solchen Steigerung reicht. Stolz und Erschöpfung liegen manchmal sehr nahe beieinander. Genau so war es nach dieser Tour: ein richtig gutes Gefühl über die Leistung, aber gleichzeitig der klare Wunsch, mich erst einmal hinzusetzen und auszuruhen.
🩺 Schulter, Erholung und der weitere Ausblick
Gestern bekam ich meine letzte Cortisoninfusion. Die Schulterschmerzen sind nach meiner Einschätzung inzwischen zu etwa 80 Prozent verschwunden. Das ist eine deutliche Verbesserung, vollständig schmerzfrei bin ich jedoch noch nicht.
Deshalb denke ich weiterhin nicht daran, sofort wieder mit dem Krafttraining zu beginnen. Die Verletzung, die mich seit dem Oberkörpertraining und den danach aufgetretenen Schulterschmerzen begleitet, hat mich lange genug ausgebremst.
Jetzt werde ich einige Tage abwarten und beobachten, wie sich die Schulter nach dem Ende der Infusionen entwickelt. Sollten die restlichen Beschwerden bleiben, werde ich noch einmal meinen Hausarzt aufsuchen und mit ihm besprechen, welche weiteren Schritte sinnvoll sind.
Nach der heutigen Rekordtour steht ohnehin zuerst die Erholung im Mittelpunkt. 62,96 Kilometer reichen für heute vollkommen – und auf diese Leistung darf ich wirklich stolz sein.







