Mountainbike am 06.09.2026: 26,52 Kilometer unter strahlend blauem Himmel

Cardio Training des Tages

🚴 Nach den dunklen Wolken kam heute wieder die Sonne

Gestern war der Himmel noch voller dunkler Wolken, heute zeigte er sich dagegen strahlend blau. Zunächst überlegte ich, welches Training ich machen sollte. Bei diesem Wetter fiel die Entscheidung schließlich zugunsten des Mountainbikes.

Auf dem Hinweg fuhr ich durch den Wald, für den Rückweg wählte ich überwiegend Asphalt. Sowohl hin als auch zurück waren einige kleinere Steigungen dabei. Insgesamt verlief die Tour problemlos und rundete eine Woche ab, in der meine Garmin-Auswertung am Ende auf 600 Intensitätsminuten kam.

📊 Die wichtigsten Trainingsdaten

⏱️1:35:55

Trainingsdauer

🔥653

Kalorien

🚶26,52

Distanz in km

🥾16,6

Ø km/h

⛰️271

Höhenmeter

❤️119

Ø Herzfrequenz bpm

📊54

Belastungswert

🫁2.7

Aerober Training Effect

🌲 Durch den Wald und auf Asphalt wieder zurück

Die Kombination aus Wald und Asphalt brachte Abwechslung in die heutige Runde. Der Hinweg durch den Wald war anders zu fahren als der Rückweg auf der Straße. Die kleineren Steigungen auf beiden Streckenabschnitten sorgten dafür, dass es trotz der überschaubaren Distanz nicht nur gemütlich dahin ging.

Mit 26,52 Kilometern war die Tour wesentlich kürzer als mein persönlicher Distanzrekord vor wenigen Tagen. Das war heute aber vollkommen in Ordnung. Ich wollte bei dem schönen Wetter eine Runde drehen und die Woche mit einer weiteren Cardioeinheit abschließen.

Zwischen der gesamten Dauer und der Zeit in Bewegung liegen nur 1:35 Minuten. Längere Pausen gab es somit nicht. Ich konnte die Runde nahezu durchgehend fahren und hatte dabei keine besonderen Probleme.

📊 Garmin-Auswertung

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📈 Datenanalyse

Garmin ordnete die Mountainbiketour dem Bereich „Basis – leicht aerob“ zu. Der aerobe Training Effect von 2,7 wird als Formerhalt bewertet. Der anaerobe Wert liegt bei 0,0, der Belastungswert bei 54.

Meine durchschnittliche Herzfrequenz betrug 119 Schläge pro Minute, maximal wurden 141 Schläge aufgezeichnet. Die Herzfrequenzkurve zeigt einige Anstiege, die gut zu den wechselnden Streckenabschnitten und den kleineren Steigungen passen. Über die gesamte Tour blieb die Belastung aber recht kontrolliert.

Die Stamina-Anzeige sank lediglich von 99 auf 80 Prozent. Auch das passt zu meinem persönlichen Eindruck, dass die Runde gut zu bewältigen war und mich nicht an meine Grenzen brachte. Wie sich solche einzelnen Einheiten in meine längerfristige Entwicklung einordnen, halte ich auf meiner Seite über die Garmin-Daten und meinen Trainingsfortschritt fest.

🔍 600 Intensitätsminuten in einer Woche

Mit der heutigen Tour ist eine Woche zu Ende gegangen, in der meine Garmin-Auswertung insgesamt 600 Intensitätsminuten anzeigt. Das ist eine Menge Bewegung und erklärt auch, weshalb ich momentan eine deutliche Verbesserung meiner Ausdauer wahrnehme.

Die heutige Einheit allein war mit einem Belastungswert von 54 und einem aeroben Training Effect von 2,7 nicht außergewöhnlich schwer. Die Wochenzahl entsteht vielmehr durch die Summe der verschiedenen Cardioeinheiten. Für mich zeigt sie, wie konsequent ich mich während der erzwungenen Pause vom Krafttraining bewegt habe.

So erfreulich diese Entwicklung bei meiner Ausdauer ist, sie ersetzt für mich das Krafttraining nicht. Ich wäre lieber wieder in der Lage, beides miteinander zu verbinden.

💭 Die Sorge um meine verlorene Kraft und Muskulatur

Nach der Cortisontherapie hatten sich meine Beschwerden zunächst wesentlich zurückgebildet. Ich sprach von einer Verbesserung um etwa 80 Prozent. Leider waren die vergangenen beiden Nächte wieder alles andere als gut.

In beiden Nächten wachte ich jeweils zweimal mit höllischen Schmerzen in der Schulter auf. In diesen Momenten waren die Schmerzen fast nicht auszuhalten. Ich musste aufstehen, nahm zwei Thomapyrin-Schmerztabletten und versuchte ungefähr eine halbe Stunde lang, nur zu sitzen oder zu stehen. Danach wurden die Schmerzen wieder erträglicher, ganz verschwunden waren sie aber nicht.

Auffällig ist für mich weiterhin der große Unterschied zwischen Tag und Nacht. Tagsüber geht es mir wesentlich besser. Auch die Ausstrahlung in den Arm hat nachgelassen. Nachts konzentrieren sich die starken Schmerzen inzwischen fast ausschließlich auf die Schulter.

Zusätzlich habe ich beobachtet, dass ich ungefähr zwei bis drei Kilogramm abgenommen habe. Bei meiner gestrigen Messung war mein Bizepsumfang innerhalb von vier Wochen um 1,5 Zentimeter zurückgegangen. Diese Zahlen machen mich traurig, weil ich sofort befürchte, dass die harte Arbeit der vergangenen Zeit zunichtegemacht wird. Aus Gewicht und Armumfang allein kann ich allerdings nicht sicher erkennen, wie viel davon tatsächlich verlorene Muskelmasse ist.

Gerade weil mir der Muskelaufbau und meine Entwicklung beim Krafttraining so wichtig sind, fällt mir diese lange Pause schwer. Die verbesserte Ausdauer ist der positive Teil dieser Wochen. Wenn ich ehrlich bin, wären mir der Erhalt und weitere Aufbau meiner Muskulatur trotzdem wichtiger.

🩺 Morgen wieder zum Hausarzt

Momentan weiß ich nicht, wann ich erneut mit dem Krafttraining beginnen kann. Vielleicht dauert es noch einige Zeit. Gleichzeitig frage ich mich bereits, wie lange ich anschließend brauchen werde, um wieder den Stand von vor meiner Schulterverletzung beim Krafttraining zu erreichen.

Morgen werde ich meinem Hausarzt genau schildern, wie stark die Schmerzen in den vergangenen Nächten wieder waren. Besonders gespannt bin ich darauf, was er zu einer möglichen Physiotherapie sagt und welche weiteren Schritte er vorschlägt.

Bis dahin bleibt mir zumindest die Bewegung. Die heutige Mountainbiketour bei strahlend blauem Himmel hat mir gutgetan und eine sehr aktive Cardiowoche abgeschlossen. An die Rückkehr zu den Hanteln denke ich trotzdem jeden Tag.

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