🚶 Heute bewusst langsamer, aber dafür eine längere Strecke
Heute Morgen fühlte ich mich nicht ganz fit. Meine Schulter hatte mich in der Nacht wieder mehrmals aufgeweckt. Nach dem Frühstück legte ich mich deshalb noch einmal hin und machte ein Nickerchen. Zu meiner Runde mit den Stöcken brach ich erst gegen 9:30 Uhr auf.
Weil mein allgemeines Wohlbefinden heute nicht besonders gut war, wollte ich keine große Anstrengung erzwingen. Ich entschied mich trotzdem für die zweitlängste Variante meiner üblichen Strecke, ging diese aber ganz bewusst in einem etwas reduzierten Tempo.
📊 Die wichtigsten Trainingsdaten
⏱️2:17:09
Trainingsdauer
🔥896
🔥896Kalorien
🚶13,06
🚶13,06Distanz in km
🥾10:30
🥾10:30Ø Pace min/km
⛰️224
⛰️224Höhenmeter
❤️111
❤️111Ø Herzfrequenz bpm
📊61
📊61Belastungswert
🫁2.8
🫁2.8Aerober Training Effect
🛣️ Die zweitlängste Variante meiner gewohnten Runde
Heute musste es nicht möglichst schnell gehen. Mein Ziel war, die gewählte Strecke vollständig zu absolvieren und dabei auf mein körperliches Gefühl zu achten. Aus diesem Grund hielt ich das Tempo bewusst etwas niedriger.
Am Ende kamen 13,06 Kilometer und 17.094 Schritte zusammen. Damit habe ich mein ursprünglich im Kopf vorhandenes Ziel von mindestens 15.000 Schritten sogar deutlich überschritten.
Zwischen der gesamten Trainingszeit und der reinen Bewegungszeit liegen nur 47 Sekunden. Obwohl ich mehr als zwei Stunden unterwegs war, legte ich somit praktisch keine Pause ein. Gerade an einem Tag, an dem ich mich nicht besonders leistungsfähig fühlte, macht mich das im Nachhinein zufrieden.
📊 Garmin-Auswertung
📈 Garmin-Auswertung: Längere Bewegung bei kontrollierter Belastung
Garmin ordnete die Einheit als „Basis – leicht aerob“ ein. Der aerobe Training Effect lag bei 2,8 und wurde als Formerhalt bewertet. Der anaerobe Wert betrug 0,0, der Belastungswert 61.
Meine durchschnittliche Herzfrequenz lag bei 111 Schlägen pro Minute. Der höchste aufgezeichnete Wert betrug 136. In der Herzfrequenzkurve sind mehrere kurze Anstiege zu erkennen, insgesamt blieb die Belastung aber recht gleichmäßig.
Die durchschnittliche Pace betrug 10:30 Minuten pro Kilometer. Damit passt die Aufzeichnung gut zu meiner Entscheidung, heute etwas langsamer zu gehen. Trotz der längeren Strecke blieb die Herzfrequenz im Durchschnitt in einem kontrollierten Bereich.
Wie sich solche ruhigeren und intensiveren Einheiten langfristig ergänzen, beobachte ich über meine Garmin-Daten und die Entwicklung meiner Ausdauer.
🔍 Weniger Tempo, aber trotzdem eine lange Einheit
Heute zeigt sich für mich wieder, dass eine reduzierte Geschwindigkeit nicht automatisch eine kleine Trainingseinheit bedeutet. Ich war mehr als zwei Stunden unterwegs, legte über 13 Kilometer zurück und sammelte mehr als 17.000 Schritte.
Die Zahlen passen dabei gut zu meiner Wahrnehmung. Der Belastungswert von 61 und der aerobe Training Effect von 2,8 zeigen eine wirksame, aber nicht außergewöhnlich harte Einheit. Genau das war heute mein Ziel.
Aufgrund der schlechten Nacht wäre ein bewusst schnelles Training für mich nicht passend gewesen. Mit dem reduzierten Tempo konnte ich die längere Strecke dennoch vollständig absolvieren.
💭 Die schlechte Nacht bestimmte heute mein Training
Die Schulter hatte mich wieder mehrmals aus dem Schlaf gerissen. Dadurch fehlte mir am Morgen die gewohnte Energie. Das zusätzliche Nickerchen nach dem Frühstück tat mir gut, konnte die schlechte Nacht aber natürlich nicht vollständig ausgleichen.
Während der Runde merkte ich, dass heute nicht der richtige Tag für eine hohe Belastung war. Trotzdem wollte ich mich bewegen und nicht vollständig auf mein Training verzichten. Die längere, aber bewusst langsamere Runde war für mich der richtige Mittelweg.
Seit meiner Schulterverletzung beim Krafttraining beeinflussen die nächtlichen Beschwerden nicht nur meinen Schlaf, sondern immer wieder auch meine Trainingsentscheidungen am folgenden Tag.
🌿 Meine Erkenntnis und der weitere Ausblick
Heute war ich nicht in Bestform und habe deshalb das Tempo reduziert. Trotzdem absolvierte ich die zweitlängste Variante meiner üblichen Strecke und erreichte 17.094 Schritte. Darüber war ich am Ende ehrlich zufrieden.
Meine Erkenntnis des Tages ist einfach: Ich muss nicht bei jeder Einheit versuchen, schneller oder intensiver zu trainieren. An manchen Tagen ist es bereits eine gute Leistung, das Training an das eigene Befinden anzupassen und die geplante Strecke trotzdem zu Ende zu bringen.
Nach der langen Runde steht jetzt Erholung im Vordergrund. Besonders wichtig bleibt für mich weiterhin, dass sich die nächtlichen Schulterschmerzen verbessern und ich endlich wieder regelmäßiger durchschlafen kann.





