Gehen mit Stöcken am 19.09.2026: Endlich die gesuchte Strecke mit mehr Höhenmetern

Cardio Training des Tages

Ein steiler Anstieg und am Ende der Blick vom Adlerhorst

Strahlender Sonnenschein war im Anmarsch – ein guter Morgen für eine Tour mit den Stöcken. Heute wollte ich endlich die alternative Strecke ausprobieren, nach der ich zuletzt gesucht hatte: mehr Steigung, mehr Höhenmeter und eine Runde, die mich auch durch unbekannte Waldwege führt.

Von zu Hause aus wären es hin und zurück ungefähr 18 Kilometer geworden. Deshalb fuhr ich ein Stück mit dem Auto und startete von dort. Vorher hatte ich mit etwa 13,5 Kilometern und 400 Höhenmetern gerechnet. Wie die Garmin-Aufzeichnung später zeigte, wurden es 11,89 Kilometer und sogar 429 Höhenmeter im Anstieg.

📊 Die wichtigsten Trainingsdaten

⏱️2:31:30

Trainingsdauer

🔥947

Kalorien

🚶11,89

Distanz in km

🥾12:45

Ø Pace min/km

⛰️429

Höhenmeter

❤️114

Ø Herzfrequenz bpm

📊63

Belastungswert

🫁2.8

Aerober Training Effect

⛰️ Gleich zu Beginn steil bergauf

Die neue Strecke überraschte mich sofort. Auf den ersten ungefähr zwei Kilometern ging es richtig steil nach oben. Genau nach so einem Abschnitt hatte ich gesucht. Allein am frühen Morgen mitten im Wald unterwegs zu sein, fühlte sich dabei richtig gut an.

Nach dem steilen Anstieg führte mich der Weg weiter durch Wald und über Wiesen. Unterwegs machte ich eine kleine Pause, trank etwas und aß meine Banane. Danach ging es wieder in Richtung Auto. Erst auf den letzten Kilometern erreichte ich die Aussichtsplattform Adlerhorst in Nassereith. Der Blick von dort war ein schöner Abschluss der Tour – den Ausblick möchte ich auch im Video zum Beitrag zeigen.

Nach ungefähr dreieinhalb Stunden war ich wieder zu Hause und hatte ordentlich Kohldampf. Eine satte Portion Knoblauchspaghetti schmeckte nach dieser Runde besonders gut.

📊 Garmin-Auswertung

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📈 Was Garmin von der neuen Strecke zeigt

Die Höhenkurve bestätigt, wie anders diese Runde im Vergleich zu meiner üblichen Strecke war: Sie steigt nach dem Start deutlich an und bleibt anschließend längere Zeit auf höherem Niveau. Garmin erfasste 429 Höhenmeter im Anstieg und eine maximale Höhe von 1.127 Metern.

Die durchschnittliche Pace von 12:45 Minuten pro Kilometer ist langsamer als auf meinen gewohnten Runden. Bei dieser Strecke sagt mir das allein aber wenig über meine Leistung. Der steile Anstieg, die unbekannten Wege und die Unterbrechungen machten sie nicht zu einer Tour, bei der ich auf eine schnelle Durchschnittszeit aus war.

Garmin stufte die Einheit als „Basis – leicht aerob“ ein. Der aerobe Training Effect lag bei 2,8, der Belastungswert bei 63. Meine Herzfrequenz betrug im Durchschnitt 114 Schläge pro Minute und erreichte maximal 146. Gerade für den Vergleich verschiedener Strecken finde ich solche Garmin-Daten interessant – die Pace allein würde die heutige Tour nicht gut beschreiben.

🔍 Mehr Höhenmeter als geplant

Mein Ziel waren ungefähr 400 Höhenmeter. Mit 429 Metern habe ich es erreicht. Auf der kürzeren Distanz als erwartet bekam ich also genau die zusätzliche Steigung, die ich in meine Gehrunden einbauen wollte.

Zwischen der Aktivitätsdauer von 2:31:30 Stunden und der verstrichenen Zeit von 2:46:35 Stunden liegen gut 15 Minuten. Darin stecken die Unterbrechungen der Aufzeichnung; wie lange allein meine Trink- und Bananenpause dauerte, lässt sich daraus nicht genau ablesen.

Für mich zählt heute vor allem, dass ich eine neue, anspruchsvollere Strecke gefunden habe. Die steilen ersten Kilometer hatte ich so nicht erwartet, aber sie waren genau der Grund, weshalb ich diese Alternative ausprobieren wollte.

💭 Eine schöne Tour – und wieder eine schwierige Nacht

So zufrieden ich mit der Tour bin, so enttäuschend war die vergangene Nacht. Meine Freude über den Wechsel auf die härtere Matratze im Gästezimmer hat sich leider schon wieder gelegt. Die Schulterschmerzen waren erneut sehr stark. Ich musste zweimal aufstehen, jeweils ungefähr 45 Minuten sitzen und nahm zwei Schmerztabletten, bevor die Schmerzen so weit nachließen, dass ich wieder schlafen konnte.

Nach beinahe sieben Wochen nervt mich das inzwischen richtig. Tagsüber kann ich solche Touren machen, aber nachts lässt mich die Schulter noch immer nicht in Ruhe. Seit der Verletzung beim Krafttraining bestimmt sie viel zu oft, wie gut ich schlafen kann und wie ich mich am nächsten Morgen fühle.

🌿 Ausblick und Erholung

Die neue Runde möchte ich mir merken. Sie bringt die Höhenmeter, die ich gesucht habe, und mit dem Adlerhorst auch einen besonders schönen Punkt auf der Strecke. Heute bin ich froh, dass ich sie ausprobiert und die Steigung geschafft habe.

Nach dieser längeren Tour ist jetzt erst einmal Erholung angesagt. Bei der Schulter hoffe ich weiterhin auf eine Besserung durch die Physiotherapie. Dass die Nächte trotz der Behandlung noch so schmerzhaft sind, beschäftigt mich allerdings sehr – das werde ich bei der nächsten Behandlung wieder ansprechen.

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