☀️ Zehn Kilometer bei strahlendem Sonnenschein
Ein wunderschöner Samstagmorgen, strahlender Sonnenschein und ungefähr zehn Grad – bei diesen Bedingungen musste ich einfach hinaus. Obwohl ich in der vergangenen Nacht wieder einmal nicht besonders gut geschlafen hatte, wollte ich meine bekannte Zehn-Kilometer-Runde mit den Stöcken möglichst schnell absolvieren.
Diese Strecke bin ich bereits vor drei Tagen gemeinsam mit meiner Frau gegangen. Da es heute exakt dieselbe Runde war, eignen sich die Garmin-Daten besonders gut für einen direkten Vergleich.
📊 Die wichtigsten Trainingsdaten
⏱️1:41:50
Trainingsdauer
🔥718
🔥718Kalorien
🚶10,23
🚶10,23Distanz in km
🥾9:53
🥾9:53Ø Pace min/km
⛰️198
⛰️198Höhenmeter
❤️114
❤️114Ø Herzfrequenz bpm
📊58
📊58Belastungswert
2.8
2.8Aerober Training Effect
🚶 Von Beginn an auf ein schnelles Tempo konzentriert
Anders als vor drei Tagen war ich heute allein unterwegs. Damals startete ich die Runde gemeinsam mit meiner Frau, die nach etwa sieben Kilometern den kürzeren Weg nach Hause nahm. Heute konnte ich mein Tempo von Anfang an selbst bestimmen und konzentrierte mich darauf, die gesamte Strecke möglichst zügig zurückzulegen.
Pausen machte ich keine. Zwischen der gesamten Trainingszeit und der reinen Bewegungszeit liegen lediglich 45 Sekunden. Damit war ich praktisch durchgehend unterwegs.
Die durchschnittliche Pace von 9:57 Minuten pro Kilometer zeigt, dass ich mein Ziel erreicht habe. Gleichzeitig fühlte sich die Runde kontrolliert an. Ich musste nicht vollkommen ans Limit gehen, um gegenüber der letzten Tour etwas schneller zu sein.
📊 Garmin-Auswertung
🔄 Direkter Vergleich mit der Runde vom 23. September
Weil es sich um dieselbe Strecke handelte, ist dieser Vergleich aussagekräftiger als bei zwei unterschiedlichen Touren. Trotzdem waren die Voraussetzungen nicht vollkommen identisch: Vor drei Tagen war ich zunächst mit meiner Frau unterwegs, während ich heute allein und mit einem klaren Zeitziel startete.
| Garmin-Wert | 23.09.2026 | 26.09.2026 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Distanz | 10,26 km | 10,23 km | −0,03 km |
| Gesamtdauer | 1:43:04 | 1:41:50 | 1:14 Min. schneller |
| Zeit in Bewegung | 1:42:12 | 1:41:05 | 1:07 Min. schneller |
| Ø Pace | 10:03 min/km | 9:57 min/km | 6 Sek./km schneller |
| Ø Pace in Bewegung | 9:58 min/km | 9:53 min/km | 5 Sek./km schneller |
| Ø Herzfrequenz | 120 bpm | 114 bpm | 6 bpm niedriger |
| Maximale Herzfrequenz | 154 bpm | 139 bpm | 15 bpm niedriger |
| Höhenmeter | 195 m | 198 m | +3 m |
| Schritte | 13.190 | 13.184 | −6 |
| Ø Schrittfrequenz | 127 spm | 129 spm | +2 spm |
| Gesamtkalorien | 731 kcal | 718 kcal | −13 kcal |
| Aerober Training Effect | 2,9 | 2,8 | −0,1 |
| Belastungswert | 61 | 58 | −3 |
Den vollständigen Verlauf der früheren Einheit habe ich im Beitrag Gehen mit Stöcken am 23.09.2026 – zu zweit gestartet und allein zu Ende gegangen festgehalten.
📈 Garmin-Auswertung: Schneller trotz niedrigerer Herzfrequenz
Heute benötigte ich für die nahezu identische Distanz 1 Minute und 14 Sekunden weniger. Meine durchschnittliche Pace verbesserte sich von 10:03 auf 9:57 Minuten pro Kilometer.
Besonders interessant ist für mich die Herzfrequenz. Obwohl ich heute schneller unterwegs war, lag mein Durchschnittspuls mit 114 Schlägen pro Minute sechs Schläge niedriger als vor drei Tagen. Auch die maximale Herzfrequenz fiel mit 139 statt 154 Schlägen deutlich geringer aus.
Dazu stieg meine durchschnittliche Schrittfrequenz von 127 auf 129 Schritte pro Minute. Ich machte dabei fast exakt gleich viele Schritte: Vor drei Tagen waren es 13.190, heute 13.184.
Garmin bewertete beide Touren als leicht aerobes Basistraining mit dem Hauptnutzen Formerhalt. Der aerobe Training Effect sank geringfügig von 2,9 auf 2,8, der Belastungswert von 61 auf 58.
🔍 Was mir dieser Vergleich zeigt
Die heutigen Werte ergeben ein erfreuliches Bild: etwas schneller, eine leicht höhere Schrittfrequenz und gleichzeitig eine niedrigere gemessene Herzfrequenz. Bei nur zwei einzelnen Einheiten ist das noch kein Beweis für eine dauerhafte Leistungssteigerung. Tagesform, Schlaf, Temperatur und der unterschiedliche Ablauf können die Daten ebenfalls beeinflussen.
Trotzdem passt das Ergebnis zu meinem Eindruck, dass sich die vielen Cardioeinheiten der vergangenen Wochen bei meiner Ausdauer bemerkbar machen. Genau für solche Vergleiche finde ich meine Garmin-Daten und die langfristige Trainingsentwicklung besonders interessant.
Erst wenn ich dieselbe Runde regelmäßig unter ähnlichen Bedingungen absolviere, wird sich zeigen, ob ich dieses Tempo mit einer vergleichbar niedrigen Herzfrequenz wiederholen kann.
🩺 Die zweite Akupressur erfüllte meine Erwartungen noch nicht
Gestern stand meine inzwischen vierte Physiotherapie an. Dabei erhielt ich zum zweiten Mal eine Akupressurbehandlung.
Nach der ersten Akupressur hatte ich eine deutliche Verbesserung gespürt. Deshalb hoffte ich, dass die zweite Behandlung einen weiteren ähnlich großen Schritt bringen würde. Leider ist diese zusätzliche Verbesserung bisher nicht eingetreten.
Das ist enttäuschend, bedeutet für mich aber noch nicht, dass die Behandlung wirkungslos ist. Nach einer einzelnen Nacht und nur zwei Akupressurbehandlungen lässt sich die weitere Entwicklung noch nicht abschließend beurteilen. Jetzt muss ich abwarten, wie sich die Schulter in den nächsten Tagen anfühlt.
💡 Erkenntnis des Tages
Der direkte Vergleich mit der identischen Runde vor drei Tagen macht die heutige Einheit besonders interessant. Ich war über eine Minute schneller und benötigte dafür laut Garmin trotzdem eine niedrigere durchschnittliche Herzfrequenz.
Solche kleinen Veränderungen motivieren mich. Es muss nicht bei jeder Einheit ein großer Rekord entstehen. Manchmal reichen sechs Sekunden pro Kilometer und das Gefühl, die bekannte Strecke kontrollierter bewältigt zu haben.
🔄 Ausblick und Regeneration
Nach der schlechten Nacht und der schnellen Zehn-Kilometer-Runde steht nun die Erholung im Vordergrund. Bei meiner Schulter hatte ich mir von der zweiten Akupressur zwar mehr versprochen, aber ich möchte der Behandlung und meinem Körper weiterhin Zeit geben.
Sportlich bleibt die heutige Runde ein positives Ergebnis. Bei einer der nächsten Touren auf dieser Strecke werde ich erneut vergleichen, ob sich eine Pace unter zehn Minuten pro Kilometer bei ähnlich kontrollierter Herzfrequenz bestätigen lässt.





