🥶 Bei vier Grad gemeinsam auf meine gewohnte Runde
Heute Morgen brach ich gemeinsam mit meiner Frau zu meiner obligatorischen Runde mit den Stöcken auf. Das Thermometer zeigte gerade einmal vier Grad. Es war eiskalt, und Handschuhe wären durchaus angenehm gewesen.
Wenn meine Frau mitgeht, bedeutet das keineswegs, dass wir langsamer unterwegs sind. Sie hat einen ordentlich flotten Schritt. Ich muss sie eher daran erinnern, sich ihre Kräfte einzuteilen und nicht gleich am Anfang das gesamte Tempo zu verschießen. Sonst wird eine längere Runde hinten heraus schwierig.
Genau so kam es heute: Bei ungefähr Kilometer sieben reichte es ihr, und sie nahm eine kürzere Strecke zurück nach Hause. Ich setzte meine Runde allein fort und beendete sie mit insgesamt 10,26 Kilometern.
📊 Die wichtigsten Trainingsdaten
⏱️1:43:04
Trainingsdauer
🔥731
🔥731Kalorien
🚶10,26
🚶10,26Distanz in km
🥾10:03
🥾10:03Ø Pace min/km
⛰️195
⛰️195Höhenmeter
❤️120
❤️120Ø Herzfrequenz bpm
📊61
📊61Belastungswert
🫁2.9
🫁2.9Aerober Training Effect
🚶 Flottes gemeinsames Tempo in der ersten Hälfte
In der ersten Hälfte gingen wir gemeinsam und von Anfang an recht zügig. Auf der Pace-Kurve ist das überwiegend gleichmäßige Tempo gut zu erkennen. Größere Unterbrechungen gab es nicht: Zwischen der gesamten Dauer und der reinen Bewegungszeit liegen lediglich 52 Sekunden.
Nachdem meine Frau ihre Runde bei ungefähr Kilometer sieben verkürzt hatte, ging ich allein weiter. Kraftreserven waren noch genügend vorhanden. Zehn Kilometer schnelles Gehen mit ungefähr 200 Höhenmetern fordern mich inzwischen nicht mehr so stark wie noch früher.
Anders sieht es aus, wenn ich 15 Kilometer oder mehr mit ungefähr 400 Höhenmetern plane. Eine solche Tour nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch. Deshalb muss ich vorher überlegen, wie sie in den Tag passt und welche anderen Dinge noch erledigt werden müssen.
📊 Garmin-Auswertung
📈 Garmin-Auswertung: Zügige Runde mit mehreren Belastungsspitzen
Garmin ordnete die heutige Einheit als „Basis – leicht aerob“ ein. Der aerobe Training Effect lag bei 2,9 und wurde als Formerhalt bewertet. Der anaerobe Wert betrug 0,0, der Belastungswert 61.
Meine durchschnittliche Herzfrequenz lag bei 120 Schlägen pro Minute. Der höchste aufgezeichnete Wert betrug 154. Auf der Kurve sind besonders in der ersten Hälfte mehrere deutliche Anstiege zu erkennen. Diese passen zu den höheren Abschnitten der Strecke und zum flotten Anfangstempo.
Die durchschnittliche Pace von 10:03 Minuten pro Kilometer ist für eine Runde mit 195 Höhenmetern ordentlich. Die Daten bestätigen damit, dass wir heute nicht gemütlich spazieren gingen, sondern zügig mit den Stöcken unterwegs waren.
Solche wiederkehrenden Strecken helfen mir dabei, Veränderungen in meinen Garmin-Daten und meiner Ausdauerentwicklung besser einzuordnen.
🔍 Zehn Kilometer sind inzwischen meine normale Trainingsdistanz
Heute wurde mir erneut bewusst, wie selbstverständlich eine Strecke von ungefähr zehn Kilometern für mich inzwischen geworden ist. Nach dem gemeinsamen Abschnitt konnte ich die Runde problemlos allein beenden und hatte noch genügend Kraftreserven.
Das heißt nicht, dass die Einheit ohne Belastung war. Der Herzfrequenz-Höchstwert von 154 und der aerobe Training Effect von 2,9 zeigen, dass mein Körper durchaus arbeiten musste. Subjektiv empfand ich die Distanz aber nicht als große Herausforderung.
Für zusätzliche Reize brauche ich inzwischen entweder mehr Tempo, eine längere Strecke oder deutlich mehr Höhenmeter. Meine neue Waldtour mit über 400 Höhenmetern spielt deshalb in einer anderen Kategorie und verlangt wesentlich mehr Zeit.
💭 Kräfte einteilen gehört zu einer längeren Runde dazu
Meine Frau war zu Beginn richtig schnell unterwegs. Ich sagte ihr noch, dass sie ihre Kräfte besser einteilen müsse, wenn sie die komplette Strecke schaffen will. Bei Kilometer sieben entschied sie sich dann für den kürzeren Rückweg.
Für mich war die gemeinsame Runde trotzdem schön. Wir starteten zusammen, gingen einen großen Teil der Strecke gemeinsam und jeder beendete das Training so, wie es an diesem Tag passte.
Meine Erkenntnis heute: Ein schnelles Anfangstempo fühlt sich zunächst gut an, entscheidet aber nicht allein darüber, wie eine längere Runde endet. Gerade bei größeren Distanzen und zusätzlichen Höhenmetern merke ich selbst, wie wichtig eine vernünftige Einteilung wird.
🩺 Spürbare Erleichterung nach der Akupressur
Wie bereits gestern beschrieben, scheint mir die Akupressur bei meiner dritten Physiotherapie wirklich gutgetan zu haben. In der vergangenen Nacht waren die Schmerzen wesentlich schwächer. Auch tagsüber merke ich momentan kaum etwas von der Schulter.
Nach den vielen schwierigen Wochen seit meiner Schulterverletzung beim Krafttraining ist das für mich eine große Erleichterung. Ob die Besserung dauerhaft anhält, kann ich nach dieser kurzen Zeit natürlich noch nicht sagen.
In wenigen Tagen wird dieselbe Behandlung wiederholt. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Schulter danach anfühlt und ob die nächtlichen Schmerzen weiter zurückgehen. Momentan bin ich jedenfalls so zuversichtlich wie schon lange nicht mehr.



