Bei strahlendem Sonnenschein viele Radfahrer unterwegs
Nach drei Einheiten auf dem Indoor-Bike war heute wieder einmal eine richtige Mountainbike-Tour angesagt. Das traumhafte sonnige Wetter war einfach zu verlockend, um erneut drinnen zu trainieren.
Ich wollte keine extreme Tour fahren, aber trotzdem so viel leisten, dass die Einheit meinem Formerhalt dient. Dafür nahm ich wieder meine übliche Strecke mit Asphalt, Waldwegen und Schotter. Einige Höhenmeter gehörten natürlich ebenfalls dazu.
Auch mein zuletzt etwas empfindliches Sitzfleisch machte heute deutlich weniger Probleme. Offenbar haben die vergangenen Einheiten auf dem Indoor-Bike doch schon ihre Spuren hinterlassen.
📊 Die wichtigsten Trainingsdaten
1:26:38
Trainingsdauer
584
Kalorien
25,19
Distanz in km
17:40
Ø Pace min/km
254
Höhenmeter
120 bpm
Ø Herzfrequenz
75
Belastungswert
2,9
Aerob
🌤️ Meine übliche Tour über Asphalt, Waldwege und Schotter
Die heutige Strecke führte wieder über die unterschiedlichen Untergründe, die ich an dieser Runde besonders mag. Asphalt, Waldwege und Schotter sorgen dafür, dass sich das Fahrgefühl immer wieder verändert. Insgesamt kamen dabei 254 Höhenmeter zusammen.
Besonders gerne fahre ich die ebenen Asphaltabschnitte. Dort verschmilzt man fast mit dem Mountainbike. Die Pedale drehen sich gleichmäßig, das Rad läuft und alles fühlt sich für einige Zeit ganz leicht an. Von diesem besonderen Gefühl berichten auch viele Rennradfahrer – heute konnte ich es auf meinem Mountainbike wieder selbst genießen.
Mein Mountainbike besitzt keinen Elektroantrieb. Das ist mir persönlich wichtig, weil meine Beine schließlich etwas leisten sollen. Ich möchte nicht nur gemütlich dahintreten, sondern die Strecke und die Höhenmeter aus eigener Kraft bewältigen.
📊 Garmin-Auswertung
Viele Radfahrer auf den Wegen
Bei dem traumhaften Sonnenschein waren heute natürlich viele andere Radfahrer unterwegs. Besonders auf den Waldwegen und in engen Kurven musste ich aufmerksam bleiben.
Hinter einer unübersichtlichen Stelle kann jederzeit ein anderer Biker oder eine Familie mit Kindern auftauchen. Gerade dort gehört es für mich dazu, das Tempo rechtzeitig anzupassen und nicht einfach blind durch die Kurve zu fahren.
Während der gesamten Tour blieb ich nur einmal für ungefähr eine Minute stehen, um etwas zu trinken. Garmin erfasste eine reine Bewegungszeit von 1:26:19 Stunden. Damit war ich praktisch die komplette Strecke ohne längere Unterbrechung unterwegs.
📈 Datenanalyse
Garmin bewertet die Mountainbike-Tour als leicht aerobes Basistraining. Der aerobe Training Effect lag bei 2,9 und wurde als Formerhalt eingeordnet. Das entsprach genau dem Ziel, das ich mir für heute gesetzt hatte: keine extreme Belastung, aber ein ausreichender Trainingsreiz.
Der anaerobe Training Effect lag bei 1,3 und wurde als geringer Nutzen bewertet. Dieser Wert passt zu den wechselnden Belastungen einer Mountainbike-Tour. Steigungen, unterschiedliche Untergründe und kurze schnellere Abschnitte sorgen für mehr Abwechslung als das gleichmäßige Treten auf dem Indoor-Bike.
Meine durchschnittliche Herzfrequenz betrug 120 Schläge pro Minute, der höchste gemessene Wert lag bei 162. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 17,4 km/h, die maximale Geschwindigkeit bei 34,9 km/h.
Der Belastungswert von 75 zeigt, dass die Einheit fordernd war, ohne mich vollständig auszuschöpfen. Auch die Stamina passt zu diesem Eindruck. Sie sank von 100 Prozent zu Beginn auf 71 Prozent am Ende. Es waren also noch Reserven vorhanden.
Die Werte dieser Tour fließen wie gewohnt in meine langfristige Dokumentation der Garmin-Daten und Trainingsentwicklung ein.
Indoor-Cycling und echtes Mountainbiken bleiben zwei verschiedene Dinge
Die drei Indoor-Cycling-Einheiten waren für mich eine gute Möglichkeit, Cardio zu trainieren und meine Beine zu belasten. Eine echte Mountainbike-Tour fühlt sich trotzdem vollkommen anders an.
Draußen wechseln Untergrund, Steigung und Geschwindigkeit ständig. Ich muss das Rad lenken, auf andere Menschen achten und mich immer wieder auf die Strecke einstellen. Dazu kommen Sonne, Landschaft und Fahrtwind. Genau diese Mischung hatte mir bei den Einheiten im Trainingsraum gefehlt.
Auch wenn mein altes Indoor-Bike seinen Zweck erfüllt, kann es dieses Gefühl nicht ersetzen. Heute war ich deshalb besonders froh, wieder auf meiner echten Runde unterwegs zu sein.
💡 Erkenntnis des Tages
Ich musste heute keine besonders lange oder extreme Tour fahren, um anschließend zufrieden zu sein. Die 25,19 Kilometer, die unterschiedlichen Untergründe und 254 Höhenmeter reichten vollkommen aus.
Besonders hängen blieb wieder dieses Gefühl auf den ebenen Asphaltabschnitten: Das Rad läuft, die Pedale drehen sich gleichmäßig und für einige Zeit verschmilzt man beinahe mit dem Mountainbike. Genau dafür fahre ich gerne draußen.
🔄 Regeneration & Ausblick
Nach der Tour hatte ich wieder das gute Gefühl, etwas für mich getan zu haben. Die Belastung war hoch genug, um einen Trainingsreiz zu setzen, ließ aber noch Reserven übrig.
Wenn das Wetter mitspielt, möchte ich das Mountainbike wieder häufiger nutzen. Indoor-Cycling bleibt eine gute Alternative für regnerische Tage. Eine Tour draußen über Asphalt, Waldwege und Schotter ist für mich aber weiterhin ein besonderer Teil von Fitness und Disziplin.


