đ Am spĂ€ten Nachmittag noch einmal aufs Laufband
Heute ging ich erst am spÀten Nachmittag auf das Laufband. Geplant war eine abwechslungsreiche Einheit mit einer Grundgeschwindigkeit von 8 km/h und mehreren schnelleren Abschnitten.
Ich baute jeweils vier Intervalle ĂŒber 500 Meter mit 9 km/h und weitere vier Intervalle ĂŒber 500 Meter mit 10 km/h ein. Dazwischen kehrte ich immer wieder zu meiner Grundgeschwindigkeit zurĂŒck.
Die Einheit hat mir gutgetan. Nach knapp 56 Minuten waren acht Kilometer geschafft. Leider lieferte die Garmin-Uhr wĂ€hrend der ersten neun Minuten erneut offensichtlich zu hohe Herzfrequenzwerte. Erst danach fiel die Anzeige abrupt in einen Bereich zurĂŒck, der wesentlich besser zu meiner tatsĂ€chlichen Belastung passte.
đ Die wichtigsten Trainingsdaten
â±ïž55:58
Trainingsdauer
đ„482
đ„482Kalorien
đ¶8,00
đ¶8,00Distanz in km
đ„Ÿ7:00
đ„Ÿ7:00Ă Pace min/km
đ4:55
đ4:55Max. Pace min/km
â€ïž132
â€ïž132Ă Herzfrequenz bpm
đ88
đ88Belastungswert
đ«3.1
đ«3.1Aerober Training Effect
Die Herzfrequenzwerte mĂŒssen heute mit Vorsicht betrachtet werden. Besonders die ersten neun Minuten entsprechen nach meiner EinschĂ€tzung nicht der tatsĂ€chlichen Belastung.
đ Vier Intervalle mit 9 und vier mit 10 km/h
Meine Grundgeschwindigkeit betrug wÀhrend der Einheit 8 km/h. Darin eingebaut waren insgesamt acht schnellere Abschnitte:
- 4 Ă 500 Meter mit 9 km/h
- 4 Ă 500 Meter mit 10 km/h
- dazwischen jeweils RĂŒckkehr auf 8 km/h
Damit absolvierte ich vier der acht Kilometer in den schnelleren Bereichen. Die andere HĂ€lfte der Strecke legte ich mit meiner Grundgeschwindigkeit zurĂŒck.
Garmin erkannte insgesamt 46:35 Minuten als Laufzeit und 8:49 Minuten als Gehzeit. Die automatische Einteilung passt grundsÀtzlich zu meinen Tempowechseln, auch wenn sich schnelles Gehen und langsames Laufen auf dem Laufband nicht immer eindeutig voneinander trennen lassen.
Die durchschnittliche Pace von genau 7:00 Minuten pro Kilometer entspricht rechnerisch einer Geschwindigkeit von ungefÀhr 8,57 km/h. Dieser Durchschnitt passt gut zur Mischung aus 8, 9 und 10 km/h.
đ Garmin-Auswertung
đ Garmin-Auswertung: Ein klarer aerober Trainingsreiz
Garmin ordnete das Training als âBasis â leicht aerobâ ein. Der aerobe Training Effect lag bei 3,1 und zeigt damit eine Wirkung auf meine aerobe Fitness. Der anaerobe Wert blieb mit 0,7 deutlich niedriger.
Der Belastungswert betrug 88. Die Stamina sank wÀhrend der knapp 56 Minuten lediglich von 99 auf 82 Prozent. Laut Garmin waren am Ende also noch deutliche Reserven vorhanden.
Auch die Body Battery wurde mit einem Nettowert von minus 19 nicht auĂergewöhnlich stark belastet. Trotzdem setzte die Einheit durch die wiederholten Tempowechsel einen klaren Trainingsreiz.
Garmin erfasste auĂerdem eine durchschnittliche Leistung von 218 Watt und einen Maximalwert von 409 Watt. Die durchschnittliche Schrittfrequenz beim Laufen lag bei 136 Schritten pro Minute, der höchste aufgezeichnete Wert bei 173.
â€ïž Die Herzfrequenzmessung war anfangs erneut unplausibel
In den ersten neun Minuten stieg die von Garmin angezeigte Herzfrequenz sehr schnell in einen hohen Bereich. Dieser Verlauf passte nicht zu meiner tatsÀchlichen Anstrengung bei der Grundgeschwindigkeit von 8 km/h.
Nach ungefĂ€hr neun Minuten fiel der Wert abrupt deutlich ab. Ein solcher plötzlicher RĂŒckgang ohne entsprechende VerĂ€nderung der Belastung spricht dafĂŒr, dass die Uhr zuvor nicht korrekt gemessen hatte.
Der weitere Verlauf wirkt wesentlich plausibler. Bei den Abschnitten mit 9 und 10 km/h steigt die Herzfrequenz sichtbar an. Nach der RĂŒckkehr auf 8 km/h sinkt sie wieder. Diese spĂ€teren Wellen in der Kurve passen zu meinen tatsĂ€chlich ausgefĂŒhrten Tempowechseln.
Die von Garmin angegebenen 132 SchlĂ€ge pro Minute im Durchschnitt sind durch die vermutlich falschen Anfangswerte beeinflusst und daher nur eingeschrĂ€nkt aussagekrĂ€ftig. Auch einzelne Spitzenwerte sollte ich heute nicht ĂŒberbewerten.
Solche Messprobleme sind ein gutes Beispiel dafĂŒr, weshalb ich meine Garmin-Daten und Trainingsentwicklung nicht nur anhand einer einzelnen Zahl beurteile. Entscheidend ist immer, ob die Messwerte zum Trainingsablauf und zu meinem eigenen KörpergefĂŒhl passen.
đ Meine Erkenntnis des Tages
Die Einheit hat mir gutgetan. Die acht Kilometer waren durch die regelmĂ€Ăigen Wechsel zwischen 8, 9 und 10 km/h abwechslungsreicher als ein Training mit gleichbleibender Geschwindigkeit.
Besonders gut lĂ€sst sich in der Herzfrequenzkurve erkennen, wie mein Puls wĂ€hrend der spĂ€teren schnellen Abschnitte anstieg und in den langsameren Phasen wieder zurĂŒckging. Dieser Teil der Aufzeichnung passt zu meinem tatsĂ€chlichen Trainingsverlauf.
Gleichzeitig bestĂ€tigt sich erneut, dass ich die Herzfrequenzmessung am Laufband kritisch betrachten muss. Wenn der Puls ohne passende Belastung sofort stark ansteigt und spĂ€ter abrupt absinkt, kann ich diese Werte nicht einfach als korrekt ĂŒbernehmen.
đ Ausblick und Regeneration
Nach 8 Kilometern und knapp 56 Minuten war die Einheit beendet. Garmin schĂ€tzt meinen SchweiĂverlust auf 854 Milliliter, deshalb gehört fĂŒr mich nach dem Training wieder ausreichend FlĂŒssigkeit dazu.
Die Stamina-Anzeige von 82 Prozent am Ende zeigt, dass ich mich nicht vollstĂ€ndig verausgabt habe. Genau das passt zu meinem eigenen Eindruck: Die Tempowechsel sorgten fĂŒr einen guten Trainingsreiz, ohne dass die Einheit bis an die Grenze ging.
FĂŒr kommende Laufbandtrainings werde ich weiterhin darauf achten, wie die Uhr zu Beginn sitzt und ob sich die Herzfrequenz plausibel entwickelt. Die heutigen Tempowechsel selbst möchte ich gerne wiederholen, denn diese Form des Trainings war abwechslungsreich und hat sich gut angefĂŒhlt.



