🏃 Längere Laufabschnitte, Tempowechsel und kurze Sprints
Heute ging es wieder auf das Laufband. Dieses Mal war eine intensivere und zugleich längere Einheit geplant. Die ersten fünf Kilometer lief ich durchgehend mit 9,5 km/h. Danach reduzierte ich das Tempo für einen Kilometer auf 8 km/h.
Auf den letzten beiden Kilometern wechselte ich zwischen 9 und 10 km/h. Dazu kamen kurze Sprints mit 12 und 13 km/h. Am Ende war ich deutlich ausgelaugt, hatte aber nicht das Gefühl, wirklich bis an meine äußerste Grenze gegangen zu sein.
📊 Die wichtigsten Trainingsdaten
⏱️51:32
Trainingsdauer
🔥454
🔥454Kalorien
🚶8,00
🚶8,00Distanz in km
🥾6:27
🥾6:27Ø Pace min/km
🏃9,31
🏃9,31Ø Pace km/h
❤️126
❤️126Ø Herzfrequenz bpm
📊10081
📊100Belastungswert
🫁3.1
🫁3.1Aerober Training Effect
🔄 Fünf Kilometer durchgelaufen und danach das Tempo variiert
Die ersten fünf Kilometer mit konstanten 9,5 km/h bildeten den längsten gleichmäßigen Laufabschnitt. Danach nutzte ich den langsameren Kilometer mit 8 km/h, um die Belastung etwas zu reduzieren.
Auf den letzten zwei Kilometern erhöhte und verringerte ich das Tempo mehrfach. Die kurzen Abschnitte mit 12 und 13 km/h waren der schnelle Abschluss einer Einheit, die insgesamt deutlich länger dauerte als mein Fünf-Kilometer-Training vom 15. September.
Garmin erkannte 41:17 Minuten als Laufzeit und 10:14 Minuten als Gehzeit. Zwischen der gesamten Zeit und der Zeit in Bewegung liegen lediglich zwölf Sekunden. Eine richtige Unterbrechung gab es somit praktisch nicht.
📊 Garmin-Auswertung
📈 Garmin-Auswertung: Aerober Reiz trotz kurzer Sprints
Garmin ordnete die Einheit als „Basis – leicht aerob“ ein. Der aerobe Training Effect lag bei 3,1 und zeigt laut Garmin eine Wirkung auf meine aerobe Fitness. Der anaerobe Wert blieb trotz der kurzen Sprints bei 0,0. Der Belastungswert betrug 81.
Meine durchschnittliche Herzfrequenz lag bei 126 Schlägen pro Minute, der höchste gemessene Wert bei 153. Die Herzfrequenz stieg während der ersten fünf Kilometer langsam und recht gleichmäßig an. In der anschließenden ruhigeren Phase ging sie zurück, bevor sie auf den letzten Kilometern wieder deutlich zunahm.
Die Stamina-Anzeige sank von 100 auf 84 Prozent. Das passt zu meinem Eindruck nach dem Training: Ich war müde und ausgelaugt, aber noch nicht vollständig am Ende meiner Kräfte.
Wie sich meine Laufleistung und Ausdauer über mehrere Einheiten entwickeln, dokumentiere ich weiterhin über meine Garmin-Daten und Trainingsentwicklung.
🧮 Mein heutiger Abstand zur Zwei-Stunden-Marke
Mit einer durchschnittlichen Pace von 6:27 Minuten pro Kilometer kam ich heute rechnerisch auf ungefähr 9,31 km/h. Für einen Halbmarathon unter zwei Stunden wäre eine durchschnittliche Pace von etwa 5:41 min/km beziehungsweise eine Geschwindigkeit von ungefähr 10,55 km/h erforderlich.
| Kennzahl | Heutige 8-km-Einheit | Ziel für Halbmarathon unter 2 Stunden | Rechnerischer Unterschied |
|---|---|---|---|
| Ø Pace | 6:27 min/km | etwa 5:41 min/km | etwa 46 Sek./km |
| Ø Geschwindigkeit | etwa 9,31 km/h | etwa 10,55 km/h | etwa +1,24 km/h |
| Linear hochgerechnete Halbmarathonzeit | etwa 2:16:05 Stunden | höchstens 1:59:59 Stunden | etwa 16:06 Minuten |
Die notwendige Durchschnittsgeschwindigkeit liegt damit rund 13 Prozent über meinem heutigen Wert. Diese Rechnung ist allerdings nur ein mathematischer Vergleich. Sie setzt voraus, dass ich meine heutige Durchschnittspace über die gesamten 21,1 Kilometer halten könnte.
Im Vergleich zu meiner Fünf-Kilometer-Einheit vom 15. September war die heutige durchschnittliche Pace mit 6:27 statt 6:24 Minuten pro Kilometer geringfügig langsamer. Dafür hielt ich ein fast identisches Durchschnittstempo heute über acht statt über fünf Kilometer. Genau das ist für mich der wichtigere Fortschritt.
💭 Meine Ausdauer scheint sich tatsächlich zu verbessern
Nach acht Kilometern war ich heute erschöpft, aber nicht vollkommen ausgepumpt. Dieses Gefühl bestätigt für mich, dass meine Ausdauer durch die vielen Cardioeinheiten der vergangenen Wochen zugenommen hat.
Eine einzelne Einheit beweist noch keine langfristige Entwicklung. Trotzdem kann ich inzwischen längere Laufabschnitte absolvieren und danach noch das Tempo wechseln beziehungsweise kurze Sprints einbauen.
Von der erforderlichen Halbmarathon-Pace bin ich weiterhin ein gutes Stück entfernt. Dazu kommt die viel größere Distanz. Trotzdem fühlt sich das Ziel heute etwas greifbarer an als zu dem Zeitpunkt, als ich meine Rechnung noch auf die Pace beim schnellen Gehen gestützt hatte.
🛏️ Die zweite Nacht auf der härteren Matratze
Auch die zweite Nacht verbrachte ich im Gästezimmer auf der härteren Matratze. Sie war nicht ganz so gut wie die erste Nacht. Trotzdem waren die Schulterschmerzen erneut nicht so stark wie zuvor im weicheren Bett.
Das reicht mir, um den Versuch fortzusetzen. In den nächsten Nächten werde ich weiterhin im Gästezimmer schlafen und beobachten, ob der Unterschied bestehen bleibt. Nach den langen Wochen seit meiner Schulterverletzung beim Krafttraining wäre bereits besserer Schlaf eine große Erleichterung.
Ob die härtere Matratze tatsächlich dauerhaft hilft, kann ich nach zwei Nächten noch nicht beurteilen. Mein bisheriger Eindruck ist aber positiv genug, um dort vorerst weiterzuschlafen.
🌿 Erkenntnis und Ausblick
Heute ging es nicht nur darum, möglichst schnell zu laufen. Entscheidend war, ein gutes Tempo über eine längere Strecke zu halten. Mit acht Kilometern bei einer durchschnittlichen Pace von 6:27 min/km ist mir das gelungen.
Der nächste Schritt besteht für mich darin, diese Ausdauer weiter aufzubauen. Bevor ich ernsthaft an einen Halbmarathon denken kann, muss ich zunächst sehen, wie sich zehn und später noch längere Laufstrecken in einem solchen Tempo anfühlen.
Die Zwei-Stunden-Marke bleibt ein großer Traum. Die heutige Einheit zeigt mir aber, dass ich mich nicht nur über höhere Geschwindigkeit, sondern auch über eine längere Belastungsdauer Schritt für Schritt verbessern kann.





