🏃 Acht Kilometer ohne Pause und ohne das Tempo zu reduzieren
Heute habe ich auf dem Laufband etwas geschafft, das mir nach meiner Erinnerung bisher noch nie gelungen ist: Ich bin acht Kilometer durchgehend mit eingestellten 9 km/h gelaufen. Keine Pause, keine langsamere Gehphase und keine Reduzierung der Geschwindigkeit.
Am Ende hatte ich sogar das Gefühl, dass möglicherweise noch die zehn Kilometer möglich gewesen wären. Vollständig ausreizen wollte ich mich heute aber nicht. Meine Garmin-App zeigte einen sehr niedrigen HRV-Status an. Deshalb beließ ich es bei den acht Kilometern, obwohl sich meine Herzfrequenz am Ende noch in einem für mich gut kontrollierbaren Bereich bewegte.
📊 Die wichtigsten Trainingsdaten
⏱️54:34
Trainingsdauer
🔥410
🔥410Kalorien
🚶8,00
🚶8,00Distanz in km
🥾6:49
🥾6:49Ø Pace min/km
🏃5:42
🏃5:42Max. Pace min/km
❤️120
❤️120Ø Herzfrequenz bpm
📊43
📊43Belastungswert
🫁2.4
🫁2.4Aerober Training Effect
🔄 Das Laufband blieb durchgehend auf 9 km/h
Die Einstellung des Laufbands blieb während der gesamten Einheit unverändert bei 9 km/h. Theoretisch entspricht das einer Pace von ungefähr 6:40 Minuten pro Kilometer. Garmin erfasste dagegen eine durchschnittliche Pace von 6:49 min/km und eine Gesamtzeit von 54:34 Minuten.
Solche Abweichungen zwischen Laufband und Uhr können bei Indoor-Einheiten vorkommen. Für meinen tatsächlichen Ablauf ist heute entscheidend: Das Tempo am Laufband blieb konstant, und ich absolvierte die acht Kilometer vollständig ohne Pause.
Garmins automatische Lauf-/Gehen-Erkennung weist 53:32 Minuten Laufzeit und 1:02 Minuten Gehzeit aus. Auch das stimmt nicht ganz mit meinem tatsächlichen Training überein, denn ich bin die komplette Strecke gelaufen.
📊 Garmin-Auswertung
📈 Garmin-Auswertung mit einer auffälligen Herzfrequenzkurve
Garmin ordnete die Einheit als „Basis – leicht aerob“ ein. Der aerobe Training Effect lag bei 2,4 und wurde als Formerhalt bewertet. Der anaerobe Wert betrug 0,0, der Belastungswert 43.
Meine durchschnittliche Herzfrequenz wurde mit 120 Schlägen pro Minute angegeben, der höchste Wert mit 136. Die Kurve enthält allerdings zu Beginn eine auffällige Stelle: Nach einem schnellen Anstieg auf ungefähr 130 Schläge fällt die Herzfrequenz abrupt auf unter 100 ab. Ein solcher plötzlicher Sprung passt nicht zu meinem gleichbleibenden Tempo und könnte die Durchschnittsberechnung beeinflusst haben.
Im weiteren Verlauf steigt die aufgezeichnete Herzfrequenz langsam und recht gleichmäßig an. Gegen Ende lag sie laut Kurve bei ungefähr 130 Schlägen pro Minute. Das entspricht auch meiner Beobachtung während des Trainings.
Solche Auffälligkeiten sind ein Grund, weshalb ich einzelne Messwerte nicht isoliert betrachte, sondern sie innerhalb meiner Garmin-Daten und Trainingsentwicklung mit meinem tatsächlichen Trainingsablauf verbinde.
🔍 Acht Kilometer und noch nicht vollständig am Ende
Die Stamina-Anzeige sank während der gesamten Einheit lediglich von 100 auf 92 Prozent. Auch wenn ich diesen Wert nicht als exakte Anzeige meiner verbleibenden Leistungsfähigkeit verstehe, passt er heute zu meinem Gefühl: Nach acht Kilometern war ich gefordert, aber noch nicht vollständig ausgelaugt.
Bei meinem Laufbandtraining vom 18. September waren ebenfalls acht Kilometer zusammengekommen. Damals wechselte ich mehrfach zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten und legte auch langsamere Abschnitte ein. Heute liegt der Fortschritt deshalb nicht in einer besseren Durchschnittspace, sondern im gleichmäßigen Durchlaufen: acht Kilometer ohne eine einzige bewusste Temporeduzierung.
Dass möglicherweise noch zwei weitere Kilometer möglich gewesen wären, ist zunächst nur mein persönlicher Eindruck. Ob ich zehn Kilometer tatsächlich vollständig mit 9 km/h laufen kann, muss eine spätere Einheit zeigen.
💭 Meine Erkenntnis des Tages
Heute bleibt für mich vor allem dieser eine Satz hängen: Acht Kilometer durchgehend mit 9 km/h. Gerade weil ich nicht glaube, das zuvor schon einmal geschafft zu haben, macht mich diese Einheit besonders zufrieden.
Gleichzeitig war es richtig, wegen des sehr niedrigen HRV-Status nicht unbedingt noch die zehn Kilometer erzwingen zu wollen. Ich hatte mein eigentliches Erfolgserlebnis bereits erreicht und musste daraus keinen Test bis zur völligen Erschöpfung machen.
Die heutige Einheit zeigt mir erneut, dass sich meine Ausdauer in den vergangenen Wochen verändert hat. Ein langfristiger Trend entsteht zwar erst aus mehreren vergleichbaren Trainings, aber acht Kilometer bei konstantem Tempo sind dafür eine neue und sehr konkrete Referenz.
🩺 Akupressur bei meiner dritten Physiotherapie
Heute hatte ich außerdem meine dritte Physiotherapie. Dieses Mal stand Akupressur auf dem Programm. Der Therapeut drückte mehrere Minuten lang sehr kräftig auf den schmerzhaften Hauptpunkt und auf die umliegenden Stellen.
Am Anfang tat das richtig weh. Je länger er den Druck hielt – ungefähr fünf Minuten –, desto schwächer wurde der Schmerz. Der Therapeut beschrieb seine Vorgehensweise damit, den Schmerz „herauszupressen“. Das ist seine Erklärung für die Behandlung und keine Methode, die ich selbst anwenden oder allgemein empfehlen würde.
Nach der Therapie schmerzte die Stelle zwar noch etwas. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass sich tief im Gewebe etwas verändert beziehungsweise gelöst hatte. Von allen bisherigen Behandlungen gibt mir diese Erfahrung momentan am meisten Hoffnung.
In drei Tagen habe ich erneut einen Termin bei demselben Therapeuten, bei dem die Behandlung wiederholt werden soll. Ob die Wirkung anhält, kann ich nach dieser einen Sitzung noch nicht beurteilen. Trotzdem war ich seit meiner Schulterverletzung beim Krafttraining noch nie so optimistisch wie heute.
🌿 Ausblick und Regeneration
Nach dem Laufbandtraining und der Physiotherapie möchte ich jetzt beobachten, wie sich die Schulter in den kommenden Nächten anfühlt. Besonders wichtig wird sein, ob die starke nächtliche Schmerzphase nachlässt und die heute empfundene Erleichterung bestehen bleibt.
Beim Laufband habe ich mit den acht Kilometern mein heutiges Ziel mehr als erfüllt. Die zehn Kilometer mit konstanten 9 km/h bleiben vorerst eine offene Herausforderung. Heute war es wichtiger, mit einem guten Gefühl aufzuhören – und nicht trotz des sehr niedrigen HRV-Status noch alles aus mir herauszuholen.





