Mountainbike am 27.09.2026: Spätsommertour mit einer ungewöhnlichen Zwangspause

Cardio Training des Tages

🚵 Bei 21 Grad gestartet – und im Wald trotzdem gefroren

Heute zeigte sich der Spätsommer noch einmal von seiner außergewöhnlich schönen Seite. Eigentlich wollte ich bereits am Vormittag mit dem Mountainbike losfahren, doch dafür war es mir noch zu kalt. Also wartete ich bis nach dem Mittagessen. Bei gut 21 Grad schwang ich mich schließlich auf das Rad.

So warm, wie es die Temperatur zunächst vermuten ließ, fühlte sich die Tour allerdings nicht an. Im schattigen Wald und durch den zusätzlichen Fahrtwind wurde es mit kurzer Hose und dünnem Radfahrshirt teilweise empfindlich kalt.

Sollte sich in diesem Jahr noch einmal eine Mountainbiketour ausgehen – möglicherweise wird es bereits die letzte der Saison –, werde ich mich auf jeden Fall wärmer anziehen.

📊 Die wichtigsten Trainingsdaten

⏱️1:48:50

Trainingsdauer

🔥814

Kalorien

🚶32,87

Distanz in km

🥾18,2

Ø Pace km/h

⛰️316

Höhenmeter

❤️136

Ø Herzfrequenz bpm

📊108

Belastungswert

🫁3.3

Aerober Training Effect

🌲 Asphalt, Schotter und Waldwege

Abgesehen von der kühlen Luft verlief die Tour genau so, wie ich mir eine schöne Mountainbikerunde vorstelle. Der Untergrund wechselte zwischen Asphalt, Schotter und Waldwegen. Dazu kamen mehrere kurze Steigungen, die für Abwechslung sorgten und mich zwischendurch etwas stärker forderten.

Die 32,87 Kilometer legte ich mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 18,1 km/h zurück. In Bewegung waren es 18,4 km/h. Mit insgesamt 316 Höhenmetern war die Strecke nicht extrem, aber abwechslungsreich genug, um Beine und Kreislauf ordentlich zu beschäftigen.

🐴 Ein Pferd sorgte für eine ungewöhnliche Zwangspause

Für eine kurze Unterbrechung sorgte heute ein Pferd mit seiner Reiterin. Das Tier wollte eine schmale Holzbrücke offenbar nicht überqueren und blieb einfach stehen.

Nach meiner Wahrnehmung blockierte es den Weg ungefähr fünf Minuten lang. In dieser Zeit sammelten sich auf beiden Seiten der Brücke mehrere Mountainbiker. Vorbeifahren war auf der schmalen Brücke nicht möglich.

Das Pferd tat mir leid. Es hatte offensichtlich Angst und ließ sich zunächst nicht dazu bewegen, weiterzugehen. Nach einiger Zeit gelang es der Reiterin schließlich doch, das Tier über die Brücke zu führen, und die angestauten Radfahrer konnten ihre Tour fortsetzen.

Garmin weist zwischen der gesamten Zeit und der Bewegungszeit lediglich eine Differenz von 1 Minute und 34 Sekunden aus. Meine wahrgenommene Wartezeit bildet sich in diesen beiden Werten deshalb nicht vollständig ab.

📊 Garmin-Auswertung

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📈 Garmin-Auswertung

Garmin ordnete die Mountainbiketour dem Bereich „Basis – leicht aerob“ zu. Der aerobe Training Effect lag bei 3,3, der anaerobe Wert bei 1,5. Der Belastungswert betrug 108.

Meine durchschnittliche Herzfrequenz lag bei 126 Schlägen pro Minute, der höchste gemessene Wert bei 157. Auf der Herzfrequenzkurve sind mehrere deutlich stärkere Abschnitte zu erkennen. Diese passen zu den kurzen Steigungen und den schnelleren Passagen der Tour.

Die Stamina sank von 99 auf 73 Prozent. Auch am Ende zeigte Garmin somit noch Reserven an. Die heutige Runde war fordernd, ohne mich vollkommen zu verausgaben.

Solche Werte halte ich langfristig in meiner Übersicht über meine Garmin-Daten und meine Trainingsentwicklung fest.

🔍 Eine abwechslungsreiche Tour ohne Rekordjagd

Heute ging es nicht darum, einen neuen Streckenrekord aufzustellen oder eine bestimmte Kilometerzahl unbedingt zu erreichen. Ich wollte das schöne Wetter nutzen und noch einmal mit dem Mountainbike hinaus.

Trotzdem wurde daraus mit knapp 33 Kilometern, 316 Höhenmetern und 141 Intensitätsminuten eine vollwertige Trainingseinheit. Besonders die kurzen Anstiege sorgten dafür, dass meine Herzfrequenz mehrfach deutlich nach oben ging.

Meine Ausdauer hat sich durch die vielen Cardioeinheiten der vergangenen Wochen spürbar verbessert. Welche Entwicklung die unfreiwillige Pause vom Krafttraining ausgelöst hat, habe ich bereits in meinem Beitrag Mehr Cardio statt Krafttraining – was meine Schulterverletzung mit meiner Ausdauer gemacht hat beschrieben.

🩺 Die Schulter fühlt sich heute wieder besser an

Auch bei meiner Schulter gab es heute wieder eine kleine Verbesserung. Die vergangene Nacht war nicht ganz so schlimm, und auch tagsüber fühlte sich die Schulter besser an.

Die Akupressurbehandlungen sind vorerst beendet. In der kommenden Woche stehen zwei weitere Physiotherapietermine an. Ich bin gespannt, welche Behandlung die Therapeuten als Nächstes mit mir durchführen werden und wie meine Schulter darauf reagiert.

Heute hatte ich erstmals wieder ernsthafter den Gedanken, vorsichtig mit einzelnen leichten Kraftübungen zu beginnen. Besonders Bauch und Beine könnte ich nach meiner eigenen Einschätzung möglicherweise wieder trainieren. Eventuell wären auch einige vorsichtige Curls für den Bizeps mit sehr wenig Gewicht möglich.

Entschieden ist das aber noch nicht. Ich möchte zunächst beobachten, wie sich die Schulter in den nächsten Tagen anfühlt und nichts überstürzen. Nach dieser langen Verletzungspause wäre es besonders ärgerlich, durch einen zu frühen Einstieg wieder zurückgeworfen zu werden.

💡 Erkenntnis des Tages

Der Blick auf das Thermometer allein sagt nicht immer aus, wie sich eine Tour tatsächlich anfühlt. Gut 21 Grad klangen zunächst angenehm warm. Im Wald und im Fahrtwind war meine Kleidung aber bereits zu dünn.

Die zweite Erkenntnis lieferte das Pferd auf der Holzbrücke: Nicht jede Pause lässt sich planen, und nicht jede Unterbrechung wird von Garmin vollständig abgebildet. Manchmal heißt es einfach warten, Rücksicht nehmen und anschließend weiterfahren.

🔄 Ausblick und Regeneration

Vielleicht war dies bereits eine meiner letzten Mountainbiketouren in diesem Jahr. Sollte sich noch einmal ein geeigneter Tag ergeben, werde ich auf jeden Fall wärmere Kleidung wählen.

Noch wichtiger wird in den nächsten Tagen die Entwicklung meiner Schulter. Die beiden anstehenden Physiotherapien sollen zeigen, ob sich die zuletzt spürbare Besserung fortsetzt. Erst danach werde ich entscheiden, ob ich einen sehr vorsichtigen Versuch mit leichtem Krafttraining unternehme.

Die heutige Tour hat mir auf jeden Fall wieder gezeigt, wie gut mir die Bewegung draußen tut – selbst wenn es im schattigen Wald schon deutlich nach Herbst aussieht.

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